Stadt-Sporthallen in Saalfeld und Rudolstadt weiter offen

Saalfeld/Rudolstadt.  Trainingsbetrieb bleibt damit für den Nachwuchs in den beiden Städten vorerst weiterhin möglich

Handball-Trainerin Marie Kriesche vom 1. SSV Saalfeld mit ihren Schützlingen in der Gorndorfer Dreifelderhalle. Die städtische Sporthalle bleibt zunächst geöffnet.

Handball-Trainerin Marie Kriesche vom 1. SSV Saalfeld mit ihren Schützlingen in der Gorndorfer Dreifelderhalle. Die städtische Sporthalle bleibt zunächst geöffnet.

Foto: Peter Scholz

Die Städte Saalfeld und Rudolstadt lassen ihre kommunalen Sporthallen für den Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich geöffnet. Das ergaben gestern Nachfragen unserer Zeitung bei den Stadtverwaltungen.

„Aus unserer Sicht gibt es trotz der gestiegenen Zahlen derzeit keinen Grund, die städtischen Sporthallen zu schließen“, sagt der Saalfelder Pressesprecher Christopher Mielke, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des Kreissportbundes ist.

Nach seinem Kenntnisstand habe es nach der beschlossenen Schließung der kreiseigenen Sportstätten am vergangenen Donnerstag zwar ein Gespräch zwischen dem Saalfelder Bürgermeister Steffen Kania und Landrat Marko Wolfram gegeben, man habe sich in der Kreisstadt aber dazu entschlossen, die Einrichtungen für den Trainingsbetrieb im Nachwuchs zunächst weiter geöffnet zu lassen.

Ähnliches hörte man gestern Mittag aus dem Rudolstädter Rathaus: „Bei uns werden die städtischen Sportstätten zunächst nicht geschlossen“, betont Pressesprecher Michael Wirkner.

Keine Allgemeinverfügungdes Landkreises

In beiden Städten folgt man damit nicht der Empfehlung des Pandemiestabes des Landkreises. Der hatte gestern die Schließung sämtlicher kreiseigener Sportstätten für den Freizeit- und Amateursport bei den Kinder- und Jugendlichen bis zum Jahresende empfohlen.

Da es sich nicht um eine Allgemeinverfügung des Landkreises handelte, bleibt die Entscheidungsgewalt über eine Schließung oder nicht damit in den Händen der Städte.