ThSV Eisenach binnen zehn Minuten auf der Verliererstraße

Gummersbach.  Handball-Zweitligist ThSV Eisenach unterlag in Gummersbach mit 25:30.

Entwischt: Eisenachs Ante Tokic beim Wurf.

Entwischt: Eisenachs Ante Tokic beim Wurf.

Foto: Frank Arnold / sportfotoeisenach

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In der mit 3200 Besuchern, darunter Ex-Bundestrainer Heiner Brand und Handball-Legende Jo Deckarm sowie 100 Thüringer Fans, bestens gefüllten Gummersbacher Arena unterlag Zweitligist ThSV Eisenach dem Altmeister mit 25:30 (10:16). Trotzdem bleiben die Wartburgstädter Fünfter in der Tabelle und genießen bis zum Jahreswechsel noch zweimal Heimrecht. Am kommenden Samstag gastiert Ferndorf in der Aßmann-Halle, am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es gegen den HC Elbflorenz.

In Gummersbach hielt der ThSV bis zum 6:6 (15.) mit, musste den Favoriten dann aber binnen zehn Minuten auf 7:14 davonziehen lassen. „Da haben wir zu viele Fehler gemacht und dem Gegner ins Tempospiel verholfen“, meinte Rückraumspieler Jonas Ulshöfer und fügte an: „Gummersbach kam zu leichten Toren, die uns fehlten.“

Auch Sead Hasanefendic, der als Trainer an der Gummersbacher Erfolgsgeschichte ein gehöriges Kapitel mitgeschrieben hatte, sparte nicht mit Kritik: „Wir trafen im Angriff schlechte Entscheidungen, verloren beim Gegenstoß den Ball leichtfertig und ließen Siebenmeter aus. Zudem war unser Mittelmann nicht in der Lage, das Spiel zu beruhigen“, sagte er zur ersten Hälfte. Dennoch sammelte Hasanefendic wichtige Erkenntnisse in der zweiten Halbzeit, die in separater Wertung mit 15:14 an sein Team ging. „Wir haben da einiges geändert, mit positiver Wirkung für Abwehr und Angriff. Wir forcierten das Spiel nach vorn, konnten Duelle für uns entscheiden“, so der Trainer.

Andrej Obranovic gefiel auf der mittleren Aufbauposition. Luka Kikanovic zog nach Fahrkarten im ersten Abschnitt scharf und präzise ab und war mit sechs Treffern bester Werfer seiner Mannschaft. Auch die Umstellungen in der Deckung wirkten sich positiv aus. Da er sich nicht aufgab, verdiente sich der ThSV den Respekt auf dem Feld und im weiten Rund. „Diese Erfahrungen werden wir für die nächsten Spiele nutzen“, ließ Hasanefendic noch wissen.

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