Sieg beim Schlusslicht Krefeld

ThSV Eisenach: Elf starke Minuten bringen die Entscheidung

Krefeld.  Mit elf starken Minuten nach Wiederbeginn sorgten die Wartburgstädter für die Entscheidung.

Eisenachs Andrej Obranovic trifft in Krefeld

Eisenachs Andrej Obranovic trifft in Krefeld

Foto: SPORTFOTOSEISENACH / sportfotoseisenach

Der Auswärtsbann ist gebrochen! Mit einem 28:24 (15:12) -Erfolg bei der HSG Krefeld gelang dem ThSV Eisenach im sechsten Auswärtsspiel der Saison der erste Auswärtssieg. Die Wartburgstädter rangieren mit nunmehr 19:9 Punkten auf Tabellenplatz vier der 2. Handball-Bundesliga und haben nur einen einzigen Zähler Rückstand zu einem Aufstiegsplatz.

Dass der Erfolg eine „schwierige Geburt“ war, da waren sich Trainer Sead Hasanefendic und Kapitän Duje Miljak einig. „Wir spielten unter unserem Niveau“, bekannte Miljak freimütig. Mit elf starken Minuten nach Wiederbeginn sorgten die Wartburgstädter für die Entscheidung. Sie trafen, oft per Gegenstoß und aus der eigenen Hälfe in den verwaisten Kasten der Gastgeber, vom 15:12 zum 23:13 (41.), ließen nach der 25:16-Führung (47.) aber in ihrer Souveränität nach. Der Tabellen-Letzte konnte vor 544 Zuschauern in der Glockenspitzhalle das Ergebnis noch schönen.

„Das Schlussresultat hätte höher ausfallen müssen. Wir sind noch nicht abgezockt genug. Zu beachten aber auch, dass im Kader der HSG Krefeld Qualität steckt“, resümierte Markus Krauthoff-Murfuni, Eisenachs Co-Trainer. Adrian Wöhler, mit neun Treffern erneut Eisenachs bester Werfer, zog ein kritisches Fazit: „Bei einem anderen Team der Liga hätten wir mit einer solchen Leistung die Halle wohl mit einer Niederlage verlassen.“

In einer Begegnung mit nur mäßigem Niveau mussten die Männer aus Thüringen zwei rote Karten kompensieren. Bei einer „Rudelbildung“ kam es zu einem Handgemenge, in dessen Folge für Ante Tokic (Eisenach) und Damian Janus (Krefeld) die Partie nach knapp 27 Minuten beendet war. Eisenachs Marko Racic sah nach einer unglücklichen Abwehraktion den roten Karton (56.). „Die Punkte tun uns gut. Das Spiel hat freilich auch gezeigt, wir müssen weiter ganz fleißig arbeiten“, erklärte Eisenachs Manager Rene Witte nach der Partie. Am kommenden Samstag kommt der TuS Nettelstedt-Lübbecke in die Werner-Aßmann-Halle.

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