Thüringer Charity Open: Ross Antony und Franz Beckenbauer begeistert

Mühlberg  Golfen für den guten Zweck: Bei den Thüringer Charity Open spendet die zahlreich vertretene Prominenz wieder mehrere Zehntausend Euro.

Bestens gelaunt: Zu den Gästen in Mühlberg zählte auch Musiker Ross Antony.Foto: Karina Heßland-Wissel

Bestens gelaunt: Zu den Gästen in Mühlberg zählte auch Musiker Ross Antony.Foto: Karina Heßland-Wissel

Foto: zgt

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Der erste Schläger war Freitag auf der Golf-Anlage in Mühlberg (Landkreis Gotha) noch gar nicht geschwungen, da strahlte Gesamtleiter Detlef Goss schon über das ganze Gesicht. „Angesichts der Zusagen weiß ich, dass wir die Millionen-Grenze knacken“. Die Voraussage bestätigte sich abends bei der Gala im Erfurter Kaisersaal, nachdem bis zur 13. Auflage der Charity Open bereits 934.000 Euro an Spenden für karitative Einrichtungen in Thüringen – vor allem für Kinder-Projekte – zusammen gekommen waren.

„Diese Veranstaltung ist einfach Klasse“, lobte der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand. Er entwickelte im Kampf mit dem kleinen Ball genauso Ehrgeiz wie die ehemaligen Auswahlkicker Bernd Hölzenbein und Klaus Fischer, wie Speerwurf-Olympiasieger Klaus Wolfermann, die einstigen Skispringer Gerd Siegmund sowie Jens Weißflog oder die Musiker Ross Anthony und der irische Doppel-Grand-Prix-Sieger Johnny Logan .

Der Fußball-Kaiser fand lobende Worte für die Organisation

Stammgast in Mühlberg ist auch Franz Beckenbauer, der gestern wegen gesundheitlicher Probleme allerdings nicht selbst aktiv war. Doch auch der 73-jährige Fußball-Kaiser fand wieder nur lobende Worte für die Organisation und das Anliegen. Nebenbei verteilte er fleißig Autogramme und stand auch für zig Handy-Selfies zur Verfügung. Allüren sind ihm fremd, „niemand hat doch einen Grund, sich über andere zu stellen. Schon gar nicht, wegen sportlicher Erfolge.“

Auf das heutige Pokalfinale angesprochen, sieht er die Chancen für den FC Bayern und RB Leipzig fast ausgeglichen. „Die Tagesform wird entscheiden“. Sollten seine Münchner gewinnen, dürfte es aus seiner Sicht kompliziert sein, Trainer Kovac den Laufpass zu geben. „Das zu vermitteln, ist dann schwer.“

Beckenbauer hat seinen Wohnsitz mittlerweile mit der Familie von Kitzbühel nach Salzburg verlegt. Michaela Gerg wohnt nach wie vor in der österreichischen Alpen-Stadt Dort hat sie viel vom Golf-Turnier in Thüringen gehört. nun ist sie erstmals dabei und schwärmt. „Traumhaft schön“, sei es, urteilt die einstige Skirennläuferin. Die Menschen wären „hier so bodenständig und herzlich“. Um nach kurzer Pause anzufügen. „Nicht so versnobt wie bei uns“. Detlef Goss lacht: „Das habe ich Dir doch immer gesagt“. Gekonnt holt der Erfurter Unternehmer zum ersten Schlag aus.

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