Tischtennis: Post Mühlhausen verliert beim Spitzenreiter

Saarbrücken.  Der stark ersatzgeschwächte Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen hat gegen den 1.FC Saarbrücken-TT mit 1:3 verloren.

Ohne Glück: Lubomir Jancarik verlor beide Einzel.

Ohne Glück: Lubomir Jancarik verlor beide Einzel.

Foto: Christian Habel

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Es bleibt dabei. Der 1. FC Saarbrücken-TT bleibt für den Post SV Mühlhausen in der Tischtennis-Bundesliga ein rotes Tuch. Noch nie konnten die Thüringer gegen die Saarländer gewinnen, und auch an diesem Sonntag setzte es eine 1:3-Niederlage.

Diese kam jedoch unter sehr bitteren Umständen zustande. Mit Kapitän Daniel Habesohn mussten die Postler auf ihre Nummer eins verzichten, zudem stand Steffen Mengel nur theoretisch für ein abschließendes Doppel zur Verfügung. Habesohn plagte sich zuletzt nicht nur mit einem grippalen Infekt herum, sondern liegt mit einer Bindehautentzündung derzeit in Wien flach. Mengel klagt seit dem Trip nach Russland in der Champions League über Probleme im oberen Rücken. „Die Spieler zahlen in diesen Tagen eine hohe Rechnung für den irrsinnigen Spielplan. So verheizt man Stars und vernichtet den Liga-Sport“, kritisiert Geschäftsführer Thomas Stecher den eng gestrickten Terminplan.

So kam es, dass sich Trainer Erik Schreyer erneut selbst aufstellte, gegen den Chinesen Shang Kun aber erwartungsgemäß chancenlos war (0:3). Als auch Lubomir Jancarik glatt mit 0:3 gegen Tomas Polansky verlor, schien sich ein schnelles Ende anzudeuten. Doch Post kämpfte in Form von Ovidiu Ionescu, der stark aufspielte und Darko Jorgic beim 3:0 förmlich überrannte. Und auch Jancarik besaß gegen Kun seine Chancen, hatte Pech, dass ihm der Chinese beim Stand von 1:1 den dritten Satz „klaute“ und letztlich 3:1 gewann. So stand die Mühlhäuser Niederlage fest.

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