Tor von Dennis Hartlep reicht Sondershausen nicht

Sondershausen.  Eintracht Sondershausen hat den Sprung in die dritte Runde des Fußball-Landespokals durch eine Niederlage bei der SG Borsch verpasst.

Sondershausens Trainer Axel Duft muss sich in der zweiten Landespokalrunde mit seinem Team bei der SG Borsch geschlagen geben..

Sondershausens Trainer Axel Duft muss sich in der zweiten Landespokalrunde mit seinem Team bei der SG Borsch geschlagen geben..

Foto: Jens Lohse

Für Eintracht Sondershausen ist die Reise im Fußball-Landespokal nach der zweiten Runde bereits beendet. Gegen den Landesklässler SG Borsch musste sich der von Axel Duft trainierte Verbandsligist auswärts mit 1:2 (1:2) geschlagen geben. Der Traum, in der kommenden Runde, in der die Oberligisten in den Wettbewerb einsteigen, auf einen attraktiven Kontrahenten zu treffen, hat sich damit für die Eintracht erledigt.

Den ersten Nackenschlag musste die Crew von Axel Duft bereits nach kurzer Zeit einstecken. Es waren erst fünf Minuten gespielt, als Rene Melzer, der kurz vor dem Seitenwechsel auch den zweiten Treffer für Borsch markierte, erstmals zur Stelle war. Einen Fehler im Spielaufbau nutzten die Hausherren, Melzer stand nach einer Flanke richtig.

Börold vergibt Großchance zur Führung

Zu diesem Zeitpunkt hätte die Eintracht jedoch bereits selber in Front liegen können, denn Marcel Börold tauchte nach 180 Sekunden frei vor dem gegnerischen Gehäuse auf, brachte den Ball jedoch nicht an Carsten Schmelz, dem Keeper der Hausherren, vorbei. „Das war eine Riesenchance“, berichtete Duft, der seinen Jungs anschließend „guten Fußball“ attestierte. Die Belohnung dafür blieb indes aus.

Im Gegenteil, für die Sondershäuser sollte es kurz vor dem Seitenwechsel sogar noch schlimmer kommen. Nachdem das Auswärtsteam einen Freistoß nicht konsequent geklärt hatte, schlug Melzer erneut zu (41.). Neue Hoffnung keimte bei den Gästen auf, als Dennis Hartlep seine Farben nach einer gelungenen Eintracht-Kombination auf 1:2 aus ihrer Sicht heranbrachte (45.).

„In der zweiten Halbzeit haben wir leider nicht an die Leistung aus der ersten angeknüpft“, berichtete Duft. Ihre beiden vielversprechenden Chancen vergab die Eintracht. „Es ist ein bisschen schade, dass wir ausgeschieden sind, aber jetzt heißt es für uns, das Spiel abzuhaken und weiterzumachen“, fordert Duft. In der Meisterschaft geht es als nächstes gegen die Spielvereinigung Geratal.