Turbine-Radfahrerin Franzi Arendt gewinnt Einzelzeitfahren bei deutscher Meisterschaft

Hannover.  Die Radsportlerin vom RSC Turbine Erfurt entscheidet Einzelzeitfahren der U 17 bei der deutschen Meisterschaft für sich.

Franzi Arendt auf dem Weg zum nationalen Zeitfahr-Titel der U17.

Franzi Arendt auf dem Weg zum nationalen Zeitfahr-Titel der U17.

Foto: Frank Mölders-Arendt

Radsport-Talent Franzi Arendt ist ihrer Favoritenrolle im Einzelzeitfahren der deutschen Meisterschaft in der U 17 gerecht geworden. Ein Jahr nach dem vierten Platz an gleicher Stelle setzte sich die 16-Jährige vom RSC Turbine Erfurt in Hannover-Langenhagen diesmal durch.

Den 10,4 Kilometer langen Kurs brachte die Göttingerin bei starkem Gegenwind und Böen bis zu 45 Stundenkilometern in 15:34 Minuten hinter sich und verwies damit Pia Grünewald (RSV Irschenberg/Bayern) mit fünf Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Hanna Geiser (RSC Bieberach/Baden-Württemberg) fuhr mit acht Sekunden Rückstand zu Bronze und war dabei auch nur vier Zehntelsekunden schneller als Tilla Geisler (RSC Cottbus/Brandenburg) auf Rang vier. Rang elf und zwölf im fast 50-köpfigen Fahrerinnenfeld belegten Miriam Zeise aus Jena und Cassandra Bloch aus Sömmerda.

„Es war ein hartes Rennen, stets an der Obergrenze der Leistungsfähigkeit, ohne zu überpacen, fährt man wie durch einem langen Tunnel“, berichtete die Siegerin vom RSC Turbine.

Vierter nationaler Titel

Der Erfolg bedeutete für die vielseitige Niedersächsin der vierte nationale Titel. Auf der Bahn gelang ihr 2018 der Sieg bei den Schülern im Paarzeitfahren. Vergangenes Jahr legte die Schülerin vom Erfurter Sportgymnasium mit Titeln in den Disziplinen Omnium und 2000-Meter-Zeitfahren nach. Aus dem vierten Platz im Einzelzeitfahren 2019 ist nun Gold geworden.

Das allerdings überrasch nicht. Mit der Zeitfahrmeisterschaft bestätigte Franzi Arendt ihre Führung in der Nachwuchsliste des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR). Sie ist derzeit die erfolgreichste deutsche Nachwuchsfahrerin in der Jugend.

Johannes Reißmann Neunter

Einen Top-Ten-Platz bei den Jungen erreichte Johannes Reißmann (Altenburg). Mit einem Schnitt von 43,4 Stundenkilometern fuhr er auf Rang neun unter den mehr als hundert Startern. Morice Ostermann sorgte als 26. für die beste Platzierung des mit drei Jungen angetretenen RSC Turbine.

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