USV Jena: „Wir wissen, was wir können“

Jena.  Zum Auftakt der Rückrunde reisen die Fußball-Bundesligistinnen vom USV Jena am Sonntag zur TSG 1899 Hoffenheim

Lisa Seiler (vorn), hier im Bundesliga-Spiel gegen den SC Sand, kennt sie noch – die siegreichen Bundesligazeiten. Foto: Jürgen Scheere

Lisa Seiler (vorn), hier im Bundesliga-Spiel gegen den SC Sand, kennt sie noch – die siegreichen Bundesligazeiten. Foto: Jürgen Scheere

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Die nackten Zahlen lügen nicht. Sechs Punkte sollten es für die Fußball-Frauen des USV Jena zum Rückrundenstart sein. Zwei sind es geworden, bisher kein Sieg. Mindestens zehn Punkte hatte Trainer Christopher Heck als Zielstellung für den möglichen Klassenerhalt ausgegeben. Nach aktuellem Stand fehlen dazu noch acht Zähler.

Mit dem Sammeln würde das Team gern bereits am Sonntag, 14 Uhr, zum Rückrundenauftakt in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim beginnen. Es ist das dritte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison. Im Hinspiel und Pokal hatten die Jenaerinnen mit jeweils 1:6 das Nachsehen. Zudem plagen den USV erhebliche Verletzungssorgen. „Momentan könnte es sein, dass lediglich fünf Starterinnen aus dem Duisburgspiel gegen Hoffenheim in der ersten Elf stehen“, sagt Heck nach dem Abschlusstraining.

Definitiv fehlen werden seiner Aussage nach Christin Meyer und Isabelle Knipp. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Kapitänin Julia Arnold, Karla Görlitz und Lisa Seiler. Sie erzielte beim letzten USV-Bundesligasieg im Mai 2018 einen Treffer. Gegner damals: die TSG Hoffenheim. Dieses Szenario im Hinterkopf biete, sagt Heck, auch den jungen Nachrückerinnen Chancen, sich zu beweisen. „Wir wissen, was wir können und geben nicht auf.“

Denn: Auch 0:0 sind zwei Zahlen. In Duisburg hielten die Frauen ihr Tor sauber, hätten sich durch einen effektiveren Angriff gern mit dem ersten Saisonsieg belohnt. „In Sinsheim wollen wir erneut gut verteidigen und uns Gelegenheiten erarbeiten“, sagt der Trainer.

Neuzugänge zur Winterpause kann er keine vermelden. „Diese müssen in unser Umfeld passen und finanziell im Rahmen bleiben. Aktuell ist da nichts bekannt.“ Bekannt ist dafür der letzte Gegner im Jahr 2019. Am 15. Dezember kommt Potsdam zum Ostderby ins Ernst-Abbe-Sportfeld.

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