Vergebene Chancen

Plauen.  Die Blankenburger Handballer kassieren beim 25:28 in Plauen ihre dritte Niederlage in dieser Saison in der Mitteldeutschen Oberliga

Eigentlich noch verletzt, war Tomas Zeman in der zweiten Hälfte im Spiel in Plauen schon wieder mit von Partie. 

Eigentlich noch verletzt, war Tomas Zeman in der zweiten Hälfte im Spiel in Plauen schon wieder mit von Partie. 

Foto: Andreas Karlen

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Marcel Werner hatte es im Vorfeld schon geahnt: „Burgenland und Delitzsch verlieren an diesem Spieltag.“ Was er nicht eingeplant hatte: Auch sein Team, der HSV Bad Blankenburg, als Drittplatzierter der Tabelle patzte am Samstagabend, verlor beim HC Einheit Plauen mit 25:28. „Wenn wir das ausgenutzt hätten, wäre uns ein schöner Sprung in der Tabelle gelungen.“ Doch die Chance wurde vertan, vornehmlich in der ersten Hälfte.

Die Vorzeichen standen schon von Beginn an schlecht für den HSV. Denn zu den zwei Verletzten auf der Mittelposition, Tomas Zeman und Stefan Remke, kam mit Juraj Geci noch ein dritter wichtiger Mann. Der Abwehrchef verletzte sich im Freitagstraining, zog sich vermutlich eine Zerrung zu. Genaues soll ein Arzttermin nun am heutigen Montag klären. „Es ist ganz schwer, ohne Regisseur so ein Spiel erfolgreich zu gestalten“, sagt Werner. Und so gingen die Bad Blankenburger mit einem Sechs-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.

Aus der kam dann der Gast doch noch mit Zeman. „Eigentlich war das zwei Wochen zu früh“, sagt Werner. Doch die Bad Blankenburger versuchten alles, kamen zwischenzeitlich sogar bis auf ein Tor heran (19:20; 45.). Doch es war nur ein Strohfeuer, Plauen zog die Zügel noch einmal an und distanzierte die Thüringer wieder.

„Es war von unseren bisherigen drei Niederlagen die verdienteste“, umschreibt es Igor Ardan, der froh ist, wenn die kommenden zwei Spiele - am Donnerstag im Landespokal in Arnstadt und am Sonntag in der Mitteldeutschen Oberliga beim HSV Apolda - Geschichte sind: „Ein paar freie Tage würden uns jetzt schon ganz gut tun.“ Aber irgendwie werde man das schon hinbekommen.

Doch Vorsicht ist geboten, vor allem beim Thüringenderby in der Glockenstadt: Die Apoldaer haben mit ihrem samstäglichen 20:16-Erfolg gegen die aufstiegswilligen Akteure vom HC Burgenland genug Selbstvertrauen getankt und haben zudem noch eine Rechnung vom Saisonbeginn offen: Damals, Anfang September, ging Apolda mit 16:28 beim Aufsteiger unter.

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