Bundesliga-Volleyballverein Schwarz-Weiß Erfurt trennt sich vom Trainer

Erfurt  Der Volleyball-Bundesligist Schwarz-Weiß Erfurt trennt sich nach dem abermaligen sportlichen Abstieg von seinem Trainer Jonas Kronseder.

Muss gehen: Trainer Jonas Kronseder.

Foto: Sascha Fromm

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Jonas Kron­seder ist nicht mehr Trainer der Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt. Der Vertrag des 31-Jährigen wird nicht verlängert – eine Konsequenz aus dem erneut verpassten sportlichen Klassener­halt in der Bundesliga.

„In Auswertung der Saison haben wir uns entschieden, einen Wechsel auf der Trainerposition vorzunehmen“, sagte Vereinspräsident Michael Panse und wollte dies auch als Signal für die Zukunft verstanden wissen. Den schon feststehenden Nachfolger wollte Panse noch nicht nennen. Erst wenn die Lizenzierungsphase abgeschlossen sei, könne man den Vertrag festzurren.

Trotz des Abstiegs bewirbt sich Schwarz-Weiß wieder um die Erstligalizenz – mit guten Chancen auf Erfolg. Bis zum 15. April müssen die erforderlichen Unterlagen eingereicht sein.

Während Kronseder auch ohne den schwarz-weißen Volleyball seinen Lebensmittelpunkt wohl weiterhin in Erfurt sieht, ist die Zukunft von Co-Trainer Christian Knospe noch offen. Der 28-Jährige steht derzeit in Gesprächen mit dem Verein und kann sich eine Perspektive bei Schwarz-Weiß gut vorstellen. Auch die Vereinsführung will offenbar an Knospe festhalten.

Unklar ist derzeit noch das Gesicht der künftigen Mannschaft, auch wenn der Verein eine eindeutige Prämisse verfolgt. „Wir wollen möglichst alle deutschen Spielerinnen halten“, sagt Panse. Wer darüber hinaus möglicherweise kommt und geht, dürfte dann auch Sache des künftigen Trainers sein.

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