Volleyball

Ilmenau mit überraschender Wende bei Spitzenreiter Nordhausen

In fünf Sätzen setzte sich TU Ilmenau in der Volleyball-Thüringenliga fast sensationell beim da noch unbesiegten Spitzenreiter Nordhausen durch

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Was für eine Wendung! In der Volleyball-Thüringenliga gewann der SV TU Ilmenau trotz eines 0:2-Rückstandes im Tiebreak beim zuvor unbesiegten Spitzenreiter SVC Nordhausen und rückte in der Tabelle auf Rang sechs.

In fremden Hallen lief es für die TU-Volleyballer bisher alles andere als gut – alle Auswärtsspiele gingen verloren (in Gotha 0:3, in Gera 1:3, in Schmalkalden 2:3). Umso positiver die Überraschung am am letzten Sonnabend. Das erste Spiel bestritten die beiden derzeit dominierenden und ungeschlagenen Teams der Thüringenliga. Der Südharzer Volleyballclub setzte sich etwas überraschend gegen den VC Gotha II 3:1 durch und übernahm die Tabellenspitze.

Die TU-Volleyballer traten gegen Nordhausen danach mit dünner Personaldecke an und spielten ohne Wechselspieler mit Ingelmann im Zuspiel, Struppert auf Diagonal, Köbe und Giese im Außenangriff, Ecke und Langbein im Mittelblock sowie Ziehn als Libero durch. Durch zu viele Eigenfehler in der Schlussphase verlor TU die ersten beiden Sätze jeweils mit 23:25. Im dritten Satz schien die Moral der Ilmenauer beim 9:16 gebrochen. Doch Aufschlagserien von Ecke, Struppert und Köbe stellten den Spielverlauf auf den Kopf und TU verkürzte mit dem 25:21-Satzgewinn auf 1:2. Im vierten Satz wurden die Gastgeber nervös, obwohl diese nun Schritt für Schritt ihre erfahrenen Stammspieler einwechselten, während bei TU insbesondere Struppert nun mit einer starken Quote im Angriff brillierte. Beim 2:2-Satzausgleich war der Ilmenauer Jubel groß – doch vielleicht ging da ja im Tiebrak noch mehr. Zum Seitenwechsel lagen die TU-Jungs noch mit 5:8 in Rückstand – doch dann fand man im in den ersten drei Sätzen noch sehr löchrigem Block mehr und mehr Zugriff. Köbe und Langbein entschärften drei gegnerische Angriffe, während Ingelmann seine Angreifer Struppert und Giese mehrmals in schwierigen Spielsituationen exzellent in Szene setzen konnte – so gelang letztendlich ein 15:11-Tiebreak-Sieg.

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