Neuer Handball-Thüringenligist SG Schnellmannshausen war chancenlos

In der Handball-Thüringenliga der Männer gewann der SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim gegen den SG Schnellmannshausen mit 35:23 (16:12).

Die Schnellmannshäuser Florian Schmidt (links) und Benjamin Nitschke können den heranfliegenden Marcus Tunger nicht stoppen. Foto: Dirk Bernkopf

Die Schnellmannshäuser Florian Schmidt (links) und Benjamin Nitschke können den heranfliegenden Marcus Tunger nicht stoppen. Foto: Dirk Bernkopf

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Goldbach. Nicht wenige Stimmen warnten in Schnellmannshausen vor einem Aufstieg in die Thüringenliga. Und der Weg der Neulinge scheint wirklich steinig zu werden. Zumal am Samstag mit Mirko Albrecht der beste Spieler der SGS fehlte.

In Goldbach war die Mannschaft vom einstigen Ausnahmetorhüter Peter Krause nur von den Duellen mit der zweiten Mannschaft bekannt. Und so war man erstaunt, als die Gäste in den ersten zehn Minuten gut mithielten und bis zum 4:5 sogar die Führung übernahmen. Erst ab dem 5:5 durch Rechtsaußen Björn Harder wurde der Vorsprung der Goldbacher langsam ausgebaut. "Wir kamen schwer ins Spiel, erst eine Umstellung der Abwehr von 5:1 auf 4:2 brachte eine Besserung", analysierte Goldbachs Trainer Marc Walter. Durch die Umstellung wurde zumindest Sebastian Ley in den Reihen der Gäste besser gedeckt. Von Anfang an hatte die SGS durch eine robuste Spielweise schlechte Karten bei den Schiedsrichtern – David Jauernik war sogar schon nach zehn Minuten Rot gefährdet.

"Leider gingen wir auf die übertriebene Härte ein und verloren dadurch unseren Spielfaden." Trainer Walter war mit dem 4-Tore-Pausenvorsprung überhaupt nicht zufrieden.

Nach der Pause baute Goldbach den Vorsprung bis auf zehn Treffer (26:16/44.) aus, doch dann ging die Konstanz erneut verloren. "Jeder wollte fürs Publikum zaubern", vermutete Marc Walter und schätzte den Toreverlust seiner Mannschaft auf mindestens sechs verschenkte Treffer.

Leider verletzte sich in der zweiten Halbzeit auch Goldbachs Nick Hahn – kein gutes Omen für die kommende Woche, denn da müssen die Goldbacher nach Hermsdorf.

Die Schnellmannshäuser standen bis zum Schluss nur selten vollständig auf dem Parkett (elf Zeitstrafen) und konnten die Niederlage nicht aufhalten. "Diese junge Mannschaft gewinnt zu Hause ihre Spiele", schätzte Marc Walter ein.

Goldbach: Schneegaß / Hüner – Harder (3), Trenkelbach (6), Skowronek (4), Walger, Mickley (5), St. Juhnke (3), Tunger (2), Hahn (7/6), Voigtritter (1), Seb. Juhnke (4). Zeitstrafen: Goldbach 7, SGS 11, Strafwürfe: Goldbach 7/6, SGS 4/3.

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