SWE-Volleyball-Frauen: Das Doppel der sanften Verheißung

Erfurt  Die Volleyball-Damen von Schwarz-Weiß Erfurt hoffen gegen Schwerin und Suhl auf die Wende.

Sindy Lenz, Clarisa Sagardia und Sabrina Krause von Schwarz-Weiss Erfurt. Archivfoto: Sascha Fromm

Foto: Sascha Fromm

„So sind wir eben, wir weiblichen Wesen. Immer unberechenbar. Das macht uns ja so liebenswert.“ Das ironisierte Jennifer Geerties, Kapitän des deutschen Volleyball-Meisters Schwerin, nach dessen glücklichem 15:13-Tiebreak-Sieg im November 2018 bei Schwarz-Weiß Erfurt. Als den Schwarz-Weißen vier Tage später beim VfB Suhl ein 3:0-Erfolg (erstmals überhaupt) gelang, hing der Erfurter Himmel voller Geigen. Urplötzlich schienen die finalen Playoffs der besten acht sogar ein realistisches Thema. Eine Fata morgana! So weiß man zwei Monate später.

Ein kollektiver Einbruch mit acht Niederlagen folgte. In dieser Größenordnung nach den formidablen Leistungen bis dahin nie und nimmer zu erwarten und auch nicht zu erklären. Eher gilt wohl die eingangs zitierte Anmerkung der Jennifer Geerties. Ein Lichtlein am Ende des Tunnels war die endlich wieder von Selbstbewusstsein getragene 1:3-Vorstellung der Schwarz-Weißen zuletzt gegen den Dresdner SC. Die Hoffnung ist zurück. Heute in Schwerin und am Samstag gegen Suhl gibt‘s erneut das Doppel, das einst Verheißung versprach.

Ligakonkurrent VfB Suhl empfängt derweil zeitgleich den Tabellennachbarn Münster und könnte den Gegner mit einem Sieg überholen.

Volleyball-Bundesliga Frauen, Mittwoch, 19 Uhr: Schwerin – Erfurt, Suhl – Münster

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