Volleyballerinnen von Blau-Weiß Gebesee setzen auf Nachwuchs

Gebesee (Landkreis Sömmerda). Hans-Joachim Lüttge ist bislang ziemlich zufrieden. "Wir hatten in unseren ersten drei Saisonspielen immer Besetzungsprobleme. Aber auch dank unseres Nachwuchses haben wir das sehr gut kompensiert", sagt der Trainer der Volleyball-Damen vom VC Blau-Weiß Gebesee.

Vollen Einsatz zeigen die Volleyballerinnen der ersten Damenmannschaft von Blau-Weiß Gebesee (hier Karolin Kaufhold) in jedem ihrer Spiele. Foto: Ina Renke

Vollen Einsatz zeigen die Volleyballerinnen der ersten Damenmannschaft von Blau-Weiß Gebesee (hier Karolin Kaufhold) in jedem ihrer Spiele. Foto: Ina Renke

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Dabei hebt er besonders die 14-jährige Vanessa Huth und die 15-jährige Karoline Schmidt hervor, die ihre Feuertaufe bei den Frauen mit Bravour bestanden haben.

Deshalb hat der Trainer sozusagen aus der Not eine Tugend gemacht und die jungen Talente teilweise durchspielen lassen. "Die jungen Spielerinnen wollen Spaß haben. Wenn ich sie integrieren will, kann ich sie nicht draußen sitzen lassen", erklärt Lüttge seine Devise. Es zahlt sich aus: Bei Aufsteiger Nordhausen wurde die erste Partie nach dramatischem Spielverlauf und zweimaligem Satzrückstand mit 19:17 im Entscheidungssatz gewonnen. Das Spiel in Sonneberg dominierten die VC-Damen deutlich und gewannen ungefährdet mit 3:0.

Das dritte Spiel war trotz der ersten Niederlage bislang das stärkste: Gegen den Staffelfavoriten, die dritte Mannschaft des Erfurter SWE-Volleyteams, sah man bei einer 8:3-Führung im fünften Satz schon wie der Sieger aus, doch eine Aufschlagserie des Gegners und die "Angst vor der eigenen Courage" ließen laut Lüttge den Traum vom Überraschungssieg platzen.

Die größte Stärke sieht der Trainer in der Ausgeglichenheit seiner Mannschaft. Ob in Angriff, Aufschlag, Block oder Feldabwehr - nirgends falle seine Mannschaft wirklich ab. "Wenn jetzt noch regelmäßig alle gemeinsam trainieren und spielen, brauchen wir uns in dieser Liga vor niemandem zu verstecken", so Lüttge. Doch auch am Samstag in Schmalkalden werden wieder vier Stammkräfte fehlen.

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