Wieder hapert es an der Chancenverwertung

Dachwig  Fußball, Thüringenliga: Die Spielvereinigung Geratal muss zum Abschluss eine 0:1-Niederlage beim FC Fahner Höhe hinnehmen

Die Gerataler (in Grün-Weiß) verloren zum Saisonabschluss bei Fahner Höhe in Dachwig knapp mit 0:1.

Die Gerataler (in Grün-Weiß) verloren zum Saisonabschluss bei Fahner Höhe in Dachwig knapp mit 0:1.

Foto: Marcel Minar

Auch nach dem letzten Spiel der Saison 2018/19 bleibt das Fazit zu ziehen, dass die Spielvereinigung die beste Platzierung seit Zugehörigkeit zur höchsten Thüringer Spielklasse erreicht hat. Jedoch muss auch konstatiert werden, dass man die wohl einmalige Chance, basierend auf einer hervorragenden Hinrunde, auf den Titel des Thüringenmeisters nicht genutzt hat.

Die Ursache dafür liegt nicht an der Defensive, denn mit nur 26 Gegentoren war dieser Mannschaftsteil stabil wie nie zuvor, wurde der Verlust von Dobrocki vor der Saison und Bärwinkel und Wollenschläger während der Saison hervorragend kompensiert. Er liegt an der teilweisen katastrophalen Chancenverwertung, speziell in der Rückrunde. Da sollten auch nicht 61 Tore und damit die zweitbeste Offensive der Liga hinwegtäuschen. Fakt ist, das die notwendigen Punkte dadurch liegen gelassen wurden. So auch im letzten Spiel.

In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel mit ausgeglichenem Chancenanteil waren eben auch hier die Busse-Schützlinge besser. Von ihren fünf, sechs Hochkarätern nutzten sie eine kurz nach der Pause. Mantlik verlor nach einer foulwürdigen Situation an der linken Seitenlinie in des Gegners Hälfte den Ball, ein Diagonalpass auf Preller und dessen scharfe Eingabe konnte Bischof nicht entscheidend klären, so dass der Ball schlussendlich Krumbein vor die Füße sprang und dieser aus zwölf Metern Kott keine Chance ließ. Davor und danach konnten die Gäste die eine oder andere Möglichkeit klären oder hatten einfach nur Glück. So, als Preller aus fünf Metern frei vor dem Tor verzog (60.), oder als in der 93. Minute nach einem Rettungsversuch Giesslers der Ball von der Mittellinie an den Pfosten statt ins verwaiste Tor geschossen wurde.

Auf Gerataler Seite wären in der ersten Spielhälfte die Versuche von Altendorf, dessen Schuss noch abgeblockt wurde (8.), das allein auf den Torwart Zulaufen von Heyer, aber nicht an selbigem vorbeikommen (28.) und mehrere Distanzschüsse von Braunschweig zu vermerken. Bischofs Kopfball (63.), ein Distanzschuss Braunschweigs (71.) und sein Versuch aus Nahdistanz in der 90. Minute nach guter Vorarbeit Altendorfs, wie auch Altendorf selber (91.), brachten auch in der zweiten Halbzeit nichts Zählbares.

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