Wümbacher Schramm bei GT Masters nur einmal in den Punkterängen

Hohenstein-Ernstthal.  Der aus der Nähe Ilmenaus stammende Kim-Luis Schramm hatte auf seiner Lieblingsstrecke Sachsenring dieses Jahr kein Glück.

Der aus der Nähe Ilmenaus stammende Kim-Luis Schramm mit seinem Audi bei den GT Masters auf dem Sachsenring.

Der aus der Nähe Ilmenaus stammende Kim-Luis Schramm mit seinem Audi bei den GT Masters auf dem Sachsenring.

Foto: Thorsten Horn

Auch weil Kim-Luis Schramm als Sechsjähriger in Sachsen seine ersten Schritte im Motorsport machte, bezeichnet er den Sachsenring als seine Heimrennstrecke. Dort feierte er in seinem GT-Masters-Debütjahr 2018 als Zweiter seinen ersten Podestrang, doch diesmal war er ihm nicht gerade hold.

Schon die bisherige Saison verlief für Kim-Luis Schramm im ADAC GT Masters nicht gerade wunschgemäß. Beim coronabedingt verspäteten Saisonauftakt auf dem Lausitzring sowie den danach weiteren Doppelläufen auf dem Nürburgring und dem Hockenheimring fuhren der 23-jährige Wümbacher und sein acht Jahre älterer Teamkollege Christopher Mies aus Heiligenhaus in Nordrhein-Westfalen in einem rund 600 PS starken Audi R8 LMS zwar drei Mal in die Punkteränge der jeweils ersten 15, rangierten in der Tabelle mangels Top-Platzierungen dennoch nur im Mittelfeld. Daran sollte sich auch am vergangenen Wochenende auf dem Sachsenring nichts ändern, wo, zum ersten Mal in dieser GT-Masters-Saison auf Grund eines entsprechenden Hygiene-und Infektionsschutzkonzepts des Serienbetreibers ADAC sogar eine, wenngleich begrenzte, Anzahl an Zuschauern zugelassen war.

15. Startplatz der insgesamt 32 Teilnehmer

Im Qualifying zum ersten Rennen stellte Schramm den Boliden des Teams Montaplast by Land Motorsport auf den 15. Startplatz der insgesamt 32 Teilnehmer. Dazu meinte er: „Da das technische Reglement während der Saison ständig angepasst wird, hatten wir am Sachsenring nicht gerade die beste Einstufung. In der Startphase des ersten Rennens hatten wir dann ein bisschen Pech. Da es auf dem Sachsenring schwierig zu überholen ist, hingen wir etwas fest und konnten uns nur durch Strategie wenigstens noch bis auf Platz zwölf nach vorn kämpfen. Das ist aber nicht unser Anspruch, aber bei der Dichte des Feldes ist es halt schwierig, nach vorn zu kommen“, so Schramm.

Vier Meisterschaftspunkte

Damit sammelten Schramm und Teamkollege Mies wenigstens vier weitere Meisterschaftszähler, die aber im Klassement nicht wirklich weiterhalfen und zu denen am Sonntag, trotz Startplatz elf, auch keine weiteren hinzu kamen. Das erklärte Kim-Luis Schramm so: „Nach dem Boxenstopp bei Rennmitte lagen wir auf Platz sieben, doch dann bin ich in einen Kollegen, der gerade aus der Box kam, reingerutscht. Dadurch war die Spurstange krumm, sodass ich das Auto abgestellt habe.“

Zu seinen ursprünglichen Saisonzielen, um Podestplätze kämpfen und unter die Top 5 der Gesamtwertung zu fahren, sagte er: „Irgendwie sind wir nicht so in der Form, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt haben.“

Drei Chancen hat Kim-Luis Schramm in dieser nun bis Anfang November dauernden Saison noch. Nach dem Red Bull Ring in Österreichs Steiermark und Zandvoort direkt an der niederländischen Nordseeküste geht es vom 6. bis 8. November zum Saisonfinale in die Motorsport Arena Oschersleben.