Zwei englische Fettnäpfchen

Erfurt.  Mit ihren Neuen Turner und Thoseby wollen die Basketball-Löwen Erfurt den Tabellenzweiten Würzburg ärgern.

Endlich der erste Heimsieg? Gegen Würzburg wollen die Basketball-Löwen (Moritz Lang) den Bock umstoßen.

Endlich der erste Heimsieg? Gegen Würzburg wollen die Basketball-Löwen (Moritz Lang) den Bock umstoßen.

Foto: Sascha Fromm

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Auf den ersten Blick wirkt und ist das das finale 81:94 der Basketball-Löwen aus Erfurt in Frankfurt, ihre 14. Niederlage im 15. Saisonspiel, deutlich. Und ein weiterer Rückschlag mit Blick auf den Klassenerhalt in der Pro B Süd. Indes: Mit den beiden Blitztransfers aus England gibt es Zuversicht, dass das schier Unmögliche noch möglich wird. Beide schließen bis dato krasse Lücken: Der 2,13 Meter große Theo Turner hat schon mal mit jeder Menge gewonnener Rebounds sein Herrschaftsgebiet in Korbnähe dokumentiert, Distanzschütze Adam Thoseby mit 18 Punkten, ohne je mit dem Team nur einen Ball gemeinsam bewegt zu haben, wird Dreier-Ass Maxi Kuhle (35 Punkte) in dieser Disziplin entlasten.

Beide zeigten bereits am Montag, im ersten gemeinsamen Löwen-Training nach dem Frankfurt-Spiel, dass sie zudem über Leaderfähigkeiten per Wort und und vor allem Tat verfügen.

Coach Gut vor Heimspiel gegen Spitzenreiter Würzburg hoffnungsvoll

Vor allem Thoseby hatte zuvor eine echte Odyssee hinter sich: Aus Australien direkt verpflichtet, Flug des Nachts mit mehrfachem Umsteigen, weil das Iran-Gebiet wegen der unsicheren Lage nicht überflogen wurde, am späten Vormittag Ankunft in Frankfurt, schnell etwas Essen, mit dem ihn abholenden Löwen-Coach Florian Gut ins Hotel und ab in die Halle zum Punktspiel. Und da aus dem Nichts 18 Punkte – das ist aller Ehren wert und lässt für die nächste Partie am Samstag ab 18 Uhr in der Riethsporthalle gegen Spitzenreiter Würzburg hoffen.

Florian Gut schätzt den nächsten Gegner wie folgt ein: „Würzburg spielt 40 Minuten Fastbreaks mit totaler Energie. Basis dafür sind viele gewonnene Rebounds dank intensiver Defense, mit der sie letztlich die Gegner brutal überrennen. Wir müssen und wollen Mittel finden, das einzudämmen. Mit unseren zwei Neuen haben wir absolut mehr Möglichkeiten dazu.“

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