Zwei Nordhäuser Nachwuchs-Leichtathleten bringen die Norm

Sebastian Fernschild und Sandra Arm
Vincent Scheler mit seinem Arbeitsgerät, der Kugel.

Vincent Scheler mit seinem Arbeitsgerät, der Kugel.

Foto: Jons Anhalt

Erfurt/Nordhausen.  Beim Sichtungstraining der Leichtathleten in Erfurt qualifizieren sich Finn Fischer und Vincent Scheler für die Sportschule.

Der Thüringer Leichtathletik-Verband führte am Samstag seine Sichtung in der Hartwig-Gauder-Halle (ehemals Erfurter Leichtathletikhalle) durch. Gesichtet wurden 35 Kinder und Jugendliche ab der aktuellen Klassenstufe 6 für die beiden Sportgymnasien in Erfurt und Jena.

Durchgeführt wurde die Sichtung unter strengsten Hygieneanforderungen. „Für uns war es nicht nur eine Sichtungsveranstaltung“, sagt TLV-Sichtungstrainer Steffen Droske. Viel mehr bot dieses Angebot für beide Seiten einen Mehrwert. „Für die Athleten war es eine schöne Abwechslung, sie hatten ein kleines Ziel. Nach Monaten ohne Wettkampf und geregeltes Training sehen wir die Sportler.“

Unterstützt wurde die Sichtung von Verbandstrainern, Lehrertrainern sowie Sportlern aus Erfurt und Jena. Aber auch von Jons Anhalt aus Nordhausen als Riegenführer war dabei. Seine beiden Schützlinge, Finn Fischer und Vincent Scheler, haben die Norm geschafft und sind nun berechtigt, auf die Sportschule zu gehen. Finn wird es nach Jena verschlagen, da ist die Entscheidung bereits gefallen. Bei Vincent steht die finale Zusage seitens der Familie noch aus.

„Beide haben das Potenzial, auf die Sportschule zu gehen und sich dort weiter zu entwickeln. Wie es dann weitergeht, kann ich nicht sagen. Wer sich das zumutet und sich auch quält, ist dort richtig. Das traue ich beiden zu“, ist Trainer Anhalt voll des Lobes. Besonders für Vincent freut es ihn, da es sein erster Vergleich war und er gleich etwas überraschend die Norm schaffte.