53,4 Millionen an Soforthilfen an Thüringer Unternehmen ausgezahlt

Erfurt.  Ein Drittel der Anträge von Thüringer Firmen auf Corona-Soforthilfe ist bereits bearbeitet worden. In der Woche nach Ostern soll der größte Teil des Geldes ausgezahlt sein.

Symbolbild.

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Foto: Robert Michael / dpa

Im Rahmen des Soforthilfeprogramms des Thüringer Wirtschaftsministeriums anlässlich der Corona-Krise sind bereits 53,4 Millionen Euro ausgezahlt worden. Das teilte das Ministerium am Donnerstag in Erfurt mit. Alle aktuellen Infos im kostenlosen Corona-Liveblog.

Derzeit lägen 33.000 Anträge auf Hilfen vor, von denen 11.000 bereits bearbeitet und über 8000 bereits bewilligt worden seien. «Die Auszahlung der Mittel kommt insgesamt gut voran, die Verfahren beschleunigen sich zunehmend», sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der Mitteilung zufolge.

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Er gehe davon aus, dass in der Woche nach Ostern der größte Teil aller jetzt vorliegenden Anträge abgearbeitet und die Gelder bei den Unternehmen angekommen seien.

Kein Auszahlungsstopp wie in NRW

Zugleich unterstrich er, dass in Thüringen ein Stopp der Auszahlungen, wie er wegen Betrugsversuchen in Nordrhein-Westfalen verhängt worden ist, nicht notwendig sei. Die Thüringer Aufbaubank (TAB) habe geeignete Mechanismen etabliert, um erfolgreiche Antragstellungen mit über gefälschte Websites ergaunerten Daten auszuschließen.

Im bisherigen Antragsprozess habe sich gezeigt, dass ungefähr ein Viertel der gestellten Anträge auf Corona-Soforthilfe unvollständig oder fehlerhaft gewesen oder mehrfach gestellt worden sei.

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