Jena. Jenaer Wissenschaftler rechnen im Herbst mit schweren strukturellen Verwerfungen in der Thüringer Wirtschaft. Die Erholung werde bis 2023 andauern, sagen die Experten.

Die Thüringer Wirtschaft muss sich auf einen krisenhaften Umbruch einstellen, der lange anhalten könnte, warnen Jenaer Wissenschaftler vom Zentrum für digitale Transformation (ZeTT). Die wirtschaftliche Gesundung werde sich bis ins Jahr 2023 hinziehen, warnt der Arbeits- und Wirtschaftssoziologe, Prof. Klaus Dörre, am Dienstag in Jena. Thüringen werde „schwerwiegende strukturelle Verwerfungen“ erleben und im Herbst könnte eine Pleitewelle drohen. Wobei das Sterben der Betriebe „im Stillen verlaufen wird, weil viele der betroffenen kleinen Firmen keine Öffentlichkeit haben“, ergänzt Klaus Dörre. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.