Bundesverband für Wirtschaftsförderung hat Senat gewählt

Andreas Lißner, Geschäftsführer einer Medizintechnik-Firma in Gebesee, erhielt diese Woche seine Berufungsurkunde.

Matthias Anschütz, Andreas Lißner, Wolfgang Müller und Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann (von links) bei Übergabe der Ernennungsurkunde. Foto: Erik Hande

Matthias Anschütz, Andreas Lißner, Wolfgang Müller und Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann (von links) bei Übergabe der Ernennungsurkunde. Foto: Erik Hande

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Gebesee. Mit der Ernennung von fünfzehn Mitgliedern zu Senatoren hat der Landesverband Thüringen/Bayern des Bundesverbands für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) seinen Wirtschaftssenat mit erfolgreichen Unternehmern und Führungspersönlichkeiten gestärkt.

Eine der Berufungsurkunden erhielt am Mittwoch Andreas Lißner, Geschäftsführer der Firma Asskea GmbH Gebesee überreicht, informierte der Verband. In einer Laudatio wurde das erfolgreiche Wirken des Senators gewürdigt.

Dieser hatte zunächst eine Ausbildung zum Krankenpfleger im katholischen Krankenhaus Erfurt absolviert. Seit 1990 ist er im Bereich der Medizintechnik zu Hause und schloss mehrere Aus- und Weiterbildungen ab, heißt es weiter. Zunächst war Andreas Lißner im Außendienst tätig, später war er als Gesamtvertriebsleiter und 16 Jahre als Gesellschafter in einem Unternehmen tätig. 2008 zog es ihn in die Heimat nach Thüringen zurück.

2007 war er Geschäftsführer der Asskea geworden und im vergangenen Jahr zugleich Gesellschafter des Unternehmens. Die Firma befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von medizinischen Absauggeräten. Im Betrieb arbeiten zurzeit 32 Beschäftigte.

Die Ernennungsurkunde zum Senator wurde ihm von der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann (CDU) sowie Wolfgang Müller, Präsident des BWA-Landesverbandes, und durch Landesgeschäftsführer Matthias Anschütz übergeben.

Als Wirtschaftsverband setzt sich der BWA auf Landes- und Bundesebene dafür ein, "gemeinsam mit unseren Mitgliedern dazu beizutragen, Deutschland und Europa zukunftsfähig zu gestalten", sagte Landesgeschäftsführer Anschütz über das Ziel der Verbandsarbeit. Aktuelle Themenfelder wie die Stärkung der Außenwirtschaft, die Energiewende oder die Sicherung des Fachkräftebedarfs und andere Schwerpunkte beschäftigten Unternehmen in Thüringen. Miteinander benötigen sie die Sicherheit, "damit sie weiter investieren können". Für diese und andere Aufgaben brauche man "einen starken Euro und ein starkes Europa".

Der BWA Thüringen/Bayern trage mit einem qualifizierten Beraternetzwerk und dem Engagement seiner Senatoren wie Andreas Lißner und anderer Mitglieder bei, die Außenwirtschaftsaktivitäten deutscher Unternehmen im Ausland zu unterstützen.

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