Dingelstädter Windräder speisten fünf Millionen Kilowattstunden Strom ein

Dingelstädt (Eichsfeld). Bereits über fünf Millionen Kilowattstunden Strom konnten durch die beiden neuen Windenergieanlagen in Dingelstädt ins Netz eingespeist werden. Das berichtete jetzt Sarah Exner, die bei den Eichsfeldwerken im Bereich Kommunikation tätig ist.

Seit September 2014 drehen sich die Rotoren der beiden Windenergieanlagen bei Dingelstädt. 7,2 Millionen Euro wurden hier investiert. Foto: Eichsfeldwerke

Seit September 2014 drehen sich die Rotoren der beiden Windenergieanlagen bei Dingelstädt. 7,2 Millionen Euro wurden hier investiert. Foto: Eichsfeldwerke

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Im vergangenen Jahr waren die beiden Windräder im Rahmen eines Repowering-Projektes von dem Unternehmen auf dem ehemaligen Gelände der Recyclingfirma LSR errichtet und in Betrieb genommen worden. Auf 7,2 Millionen Euro belief sich das Investitionsvolumen. Allerdings hatte es schon im März 2014 an dem Standort eine Premiere gegeben: Erstmals in Thüringen war dort ein Windrad gesprengt worden. Nach nur knapp sieben Monaten standen dann die neuen Energieerzeuger, die sich seit knapp vier Monaten drehen.

"Die Eichsfeldwerke haben einen luftigen Standort für ihre Anlagen gefunden - im Schnitt weht der Wind hier mit 6,8 Metern pro Sekunde", sagt Sarah Exner. Und Diplom-Ingenieur Markus Klaus ergänzt: "Mit unseren neuen Windenergieanlagen vereinen wir hohe Energieleistungen mit dem Schutz natürlicher Ressourcen."

Schon von Weitem sind die beiden Windräder sichtbar. Sie warten mit einer Nabenhöhe von 138,4 Metern und einem Rotordurchmesser von 82 Metern auf. "Insgesamt kann mit einer Leistung von 2,3 Megawatt pro Anlage jährlich rund 11,25 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden - genug, um den Bedarf von mehr als 4000 Haushalten zu decken", weiß Sarah Exner. Die Eichsfeldwerke investierte bereits über 400 Millionen Euro in unterschiedlichen Sparten, darunter in die Energieerzeugung.

Gebaut wurde unter anderem eine Biogasanlage auf einem vier Hektar großen Grundstück bei Weißenborn-Lüderode, die im Juli 2013 eingeweiht wurde und in der aus regionalen Energiepflanzen Biogas mit Erdgasqualität erzeugt wird. Die 13 Millionen Euro teure Anlage ist die größte Einzelinvestition seit Unternehmensgründung. 10 000 Tonnen Kohlendioxid sollen durch sie jährlich eingespart werden. Außer-dem errichteten die Eichsfeld-werke zahlreiche Blockheiz-kraftwerke und bieten Wärme-contracting-Lösungen an.

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