Fotogroßlabor „Eurocolor“ in Gera mit 102 Mitarbeitern schließt 2020

Gera  Der Mutterkonzern Fujifilm konzentriert den Bereich Fotofinishing und Digitaldruck an zwei Standorten in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden. Derzeit laufen Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

Das zum Fujiflim-Konzern gehörende Fotogroßlabor Eurocolor in Bieblach-Ost wird nach Informationen des Mutterunternehmens 2020 geschlossen. 

Das zum Fujiflim-Konzern gehörende Fotogroßlabor Eurocolor in Bieblach-Ost wird nach Informationen des Mutterunternehmens 2020 geschlossen. 

Foto: Marcel Hilbert

Das zum internationalen Unternehmen Fujifilm gehörende Geraer Fotogroßlabor in Bieblach-Ost wird schließen. Darüber informierte der Mutterkonzern in einer Pressemitteilung. Demnach wolle sich Fujifilm im Bereich Fotofinishing und Digitaldruck künftig auf zwei Standorte in Europa konzentrieren, neben dem dann einzigen deutschen Standort in Willich (Nordrhein-Westfalen) auf jenen Produktionsstandort im niederländischen Steenbergen, dessen Erweiterung im gleichen Atemzuge angekündigt wird. „Die Verlagerung der Geraer Produktion nach Steenbergen soll Anfang 2020 beginnen“, heißt es weiter.

Von der Entscheidung sind am Standort in der Geraer Heinrich-Hertz-Straße, der unter dem Namen Eurocolor firmiert, 102 Mitarbeiter betroffen. Das sagte Johannes Düster, General Manager der Fujifilm Imaging Products & Solutions GmbH & Co. KG, auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir werden nun Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufnehmen um Lösungen für die Mitarbeiter zu finden“, sagte er. Nachdem die Gespräche mit Arbeitnehmervertretern über die Verlagerung der Produktion und über die Schließung des Geraer Standorts abgeschlossen sind, könne über genaue Termine informiert werden, hatte der Konzern zuvor mitgeteilt.

Mehr zu den Hintergründen der Entscheidung am Donnerstag in dieser Zeitung.