Insolvenzverfahren bei Nordhäuser Batteriezellen-Hersteller EAS eröffnet

Nordhausen  Nordhausen. Über das Vermögen der EAS Germany GmbH in Nordhausen ist ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Dabei hatte die Firma 2016 noch mit einem Umzug ins Industriegebiet Goldene Aue geliebäugelt.

Im Juli 2016 empfing Geschäftsführer Michael Deutmeyer (links) noch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) bei der EAS Germany GmbH in Nordhausen. Über den Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen läuft nun ein Insolvenzverfahren.

Im Juli 2016 empfing Geschäftsführer Michael Deutmeyer (links) noch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) bei der EAS Germany GmbH in Nordhausen. Über den Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen läuft nun ein Insolvenzverfahren.

Foto: Marco Kneise

Über das Vermögen des Nordhäuser Batteriezellen-Herstellers EAS Gemanny GmbH ist ein Insolvenzverfahren eröffnet worden. Das Verfahren wurde mit Beschluss am 1. Juni durch das Amtsgericht Mühlhausen eingeleitet. Als Insolvenzverwalter fungiert nun eigenen Angaben zufolge Rechtsanwalt Peter Staufenbiel.

Dabei hatten das Unternehmen im vergangenen Jahr noch zuversichtlich in die Zukunft geblickt, wollte mit einem Investor aus Großbritannien neu durchstarten. Sogar über ein Umzug ins Industriegebiet Goldene Auewar damals bei guter Entwicklung noch gesprochen worden.

Nun aber die Insolvenz. Wie Rechtsanwalt Staufenbiel unserer Zeitung mitteilte, sei es ihm mit einem Vertrag vom 21. Juni gelungen, den Geschäftsbetrieb von EAS an einen anderen Investor zu verkaufen. „Dadurch kann sowohl ein hochtechnsiertes Unternehmen am Standort Nordhausen als auch ein Großteil der Arbeitsplätze erhalten werden“, erklärte der Insolvenzverwalter.

Am Montag soll eine entsprechende Mitarbeiterversammlung zum Verfahren im Nordhäuser Unternehmen stattfinden.