Kabel Deutschland rüstet in Häusern der AWG technisch auf

Mehr als nur Fernsehen. Die Firma Kabel Deutschland rüstet derzeit die Kabelnetze in den verschiedenen Häusern der Apoldaer Wohnungsgenossenschaft (AWG) umfangreich auf.

Fachmann: Norbert Abt von Kabel Deutschland am Linienverstärker.  Foto: S. Margon

Fachmann: Norbert Abt von Kabel Deutschland am Linienverstärker. Foto: S. Margon

Foto: zgt

Apolda. Nach Auskunft des Vorsitzenden Paul Langbein geht es dabei unter anderem um die Rückkanalfähigkeit, so dass die Mieter künftig Internet und Telefonie über dieses Kabel abwickeln können, wenn sie das möchten.

Mitarbeiter des Unternehmens Kabel Deutschland sind momentan auch am Ernst-Thälmann-Ring mit den notwendigen technischen Vorbereitungen befasst.

Nach Auskunft von Kabel Deutschland liegt dem Ganzen eine Vereinbarung zwischen der AWG, dem Netzeigner Primacom sowie Kabel Deutschland zugrunde. Für die Kunden ändere sich grundsätzlich nichts, allerdings stünden ihnen nach Abschluss der Umrüstung ganz neue mediale Möglichkeiten zur Verfügung, sagte ein Unternehmenssprecher gestern auf Nachfrage unserer Zeitung. Spätestens bis Mitte September soll alles erledigt sein, die Vermarktungsphase sei aber längst angelaufen.

Laut Paul Langbein hatten sowohl die Wohnungsgesellschaft Apolda (WGA) als auch die AWG früher einen gemeinsamen Anbieter – nämlich die Primacom. Vor geraumer Zeit liefen die Gestattungsverträge bei der WGA aus, die Anlagen wurden zurückgekauft und das Ganze in die Hände der Firma Thomas gelegt. Anders bei der AWG. Hier war ein Rückkauf der Anlagen nicht möglich.

Trotz Kabelfernsehen sieht man an den Gebäuden der AWG häufig Satellitenschüsseln. Diese, so Paul Langbein, seien nicht verboten. Allerdings dürften die Mieter sie nicht an der Fassade oder auf eine sonstige Art an der Hausfassade befestigen. Möglich sei es aber, sie auf einem Ständer auf dem Balkon zu platzieren.

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