Neues Buswartehäuschen soll sicherer für wartende Kinder sein

Allerdorfs (Ilmkreis). In Allersdorf wird der Dorfanger mit Fördermitteln umgebaut. Beschlossenes Projekt Einwohnern vorgestellt.

Das Wartehäuschen links wird abgerissen, rechter Hand ein neues gebaut. Foto: André Heß

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Das Objekt der Begierde liegt direkt gegenüber der Gaststätte, in der kurzfristig eine Einwohnerversammlung einberufen wurde. Die Zeit drängt, will doch Herschdorf für seinen Ortsteil Allersdorf noch Fördermittel abschöpfen, um ein Sicherheitsproblem am Dorfanger zu lösen.

Schul- und Kindergartenkinder, die mit den Bus nach Herschdorf oder Königsee fahren, haben im Winter an der Bushaltestelle schlechte Karten. Bevor der Bus an der Engstelle einfuhr, mussten sie die Straße wechseln. Im Winter standen sie vor einer Schneemauer, war wenig Platz zwischen Bus und Kinderfuß beim Einsteigen. Ein Gefahrenpotenzial, das jetzt gelöst werden soll.

Architekt Mathias Heinz aus Altenfeld stellte gut 20 Einwohnern die Pläne vor. Die besagen, dass das alte Bushäuschen abgerissen und weiter rechts ein neues gebaut wird. Der Schulbus wird künftig die Strecke in Allersdorf in entgegengesetzter Richtung um den Dorfanger befahren, sodass die Kinder direkt vom Wartehäuschen gefahrlos einsteigen können.

Das hat Konsequenzen für die Gestaltung des Platzes am Dorfanger. Hecke, Bäume, Strommasten müssen weg, Eon hat bereits mit Kabelverlegungen begonnen. Von den 186.000 Euro Gesamtkosten sollen bis 15. Oktober 132.000 Euro verbaut sein. Dazu gehört die Instandsetzung der Straße, Abriss und Neubau eines gemauerten Wartehäuschens. Allersdorf bekommt 60.226 Euro Fördermittel aus der Dorferneuerung und 22.000 Euro über den ÖPNV. Nächstes Jahr soll die Freifläche des Dorfangers gestaltet werden, mit oder ohne Fördermittel, so Heiko Siegmund als Vize-Bürgermeister Herschdorfs. Über die Bauprojekte fühlten sich einige Bürger zu spät informiert, was die Kritisierten zurückwiesen.

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