Rai Rohit aus Thüringen ist der beste Maurer Deutschlands 2019

Berlin/Bad Zwischenahn.  Bei der Deutschen Meisterschaft hat sich der 19-jährige Rai Rohit aus Thüringen gegen seine Mitstreiter durchgesetzt. Er wurde zum besten Maurer der Republik gekürt.

Ein 19-Jähriger aus Römhild ist zum besten Maurer Deutschlands gekürt worden. Bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen holte sich der Thüringer Rai Rohit die Goldmedaille (Symbolfoto).

Ein 19-Jähriger aus Römhild ist zum besten Maurer Deutschlands gekürt worden. Bei der Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen holte sich der Thüringer Rai Rohit die Goldmedaille (Symbolfoto).

Foto: Jan Woitas / dpa

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Bei der 68. Deutschen Meisterschaft in den Bauberufen holte der 19-jährige Rai Rohit aus Römhild die Goldmedaille und ist damit der beste Maurer Deutschlands 2019, teilte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) mit. Silber ging an Florian Blechinger aus Asbach/Rheinland-Pfalz, Bronze gewann Dominik Schottroff aus Schweinfurt/Bayern.

Rohit fühlte sich zwar gut vorbereitet, beurteilte die Aufgabe aber auch als herausfordernd: „Es war ein harter, anstrengender Wettbewerb. Umso mehr bin ich überwältigt, nun die Goldmedaille gewonnen zu haben.“ Er absolvierte seine Ausbildung bei dem Bauunternehmen Walter GmbH in Grabfeld.

Die Maurer erstellten zwei Wände und einen stehenden Rundbogen. Aus Klinkermauerziegeln in diversen Farbgebungen und auf unterschiedlichen Mauerwerksebenen wurden zwei Motive abgebildet. Bezugnehmend auf die Region und das Veranstaltungsjahr sollten die Rügenwalder Mühle und die Jahreszahl 2019 zu erstellt werden.

Rund 60 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer wetteiferten in ein- bis dreitägigen Wettbewerben in den acht Berufen Zimmerer, Maurer, Fliesenleger, Stuckateur, Beton-/Stahlbetonbauer, Straßenbauer, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer sowie Brunnenbauer darum, wer der oder die Beste des Faches ist.

„Die Nachwuchstalente zeigen, dass mit einer Ausbildung am Bau der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in der Branche gelegt ist. Ohne das System der dualen Berufsbildung wäre das nicht möglich“, erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer ZDB.

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