Riesenthermometer in Geraberg war eines der Förderprojekte

Ilmkreis. Regionale Aktionsgruppe sah sich auch in Kirchheim die Sternwarte und in Reinsfeld den Gemeindesaal an.

Klaus Irrgang erklärt der Aktionsgruppe die Funktionsweise des Thermometers. Foto: André Heß

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Das weltweit größte Flüssigkeitsthermometer, neben dem Sportplatz und gegenüber dem ehemaligen Thermometerwerk war Freitag letzter Anlaufpunkt einer Bustour der Regionalen Aktionsgruppe Gotha-Ilmkreis-Erfurt. Nach Ende der EU-Förderperiode 2007 bis 2013 begutachtete die Jury ihre damals zur Förderung ausgewählten Projekte.

Dazu zählte auch die Sternwarte in Kirchheim, für die die Montierung eines 60cm-Spiegelteleskops mit 26 000 Euro mit finanziert worden ist. 100 000 Euro gab es aus dem Fördertopf für die Sanierung des Gemeindesaales in Reinsfeld, der später für Veranstaltungen der Heimat- und Traditionspflege, Seniorennachmittage und Jugendveranstaltungen genutzt werden soll.

Das "Riesenthermometer" von Geraberg erklärte Klaus Irr gang, der Bruder des Bürgermeisters und Vorsitzender des Fördervereins, den etwa 20 Gästen. Es ist 11,11 Meter hoch und aus Lärchenholz, die Säule wurde im Ilmenauer Glaswerk gezogen, Hochleistungsdioden zeigen Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchte und Luftgüte an.

Neben dem Thermometer wurde auch der 6,5 Kilometer lange Klimaweg gefördert, beides insgesamt mit 200 000 Euro. 20 Schautafeln geben dort Auskunft über Klima und Wetterphänomene. Beides bezeichnete Bürgermeister Günther Irrgang als Alleinstellungsmerkmale von Geraberg. Er lud die Gäste ein, hier einen Tag zu verbringen, sie könnten auch das Thermometermuseum oder die Braunsteinmühle besuchen und zum Abschluss ins Freibad gehen.

Der Vorsitzende der Regionalen Aktionsgruppe, Vize-Landrat Rainer Zobel, verwies darauf, dass aus Geldern des europäischen Landwirtschaftsfonds 190 Projekte mit insgesamt 9 Millionen Euro gefördert worden sind. Damit ließen sich über 19 Millionen Euro für Investitionen im ländlichen Raum anschieben. Für den Ilmkreis wurden für 80 Projekte 3,5 Millionen Euro zugeteilt.

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