Schutzgemeinschaft verlangt mehr Dividende von Jenoptik

Jena  Mehrere hundert Aktionäre der Jenoptik AG aus der ganzen Republik sollen am Mittwoch auf der Hauptversammlung in Weimar darüber befinden, welche Dividende ihnen die Jenoptik AG aus Jena für das vergangene Jahr zahlt.

Der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Stefan Traeger (2.v.l.), der Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher (l.) sowie der Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Wierlacher (2.v.r.) sitzen auf der Hauptversammlung der Jenoptik AG in der Weimarhalle in Weimar im Podium.

Der Vorstandsvorsitzende der Jenoptik AG, Stefan Traeger (2.v.l.), der Finanzvorstand Hans-Dieter Schumacher (l.) sowie der Aufsichtsratsvorsitzender Matthias Wierlacher (2.v.r.) sitzen auf der Hauptversammlung der Jenoptik AG in der Weimarhalle in Weimar im Podium.

Foto: Jens-Ulrich Koch / dpa

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Bei 834,6 Millionen Euro Umsatz blieb ein Gewinn vor Zinsen und Steuern von 94,9 Millionen Euro. Pro Aktie blieben unterm Strich 1,53 Euro übrig. 35 Cent davon wollen Vorstand und Aufsichtsrat an die Aktionäre ausschütten – auch mit Verweis darauf, dass man die Ausgaben in Forschung und Entwicklung steigern will. Auch Zukäufe sollen weiterhin möglich sein.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger verlangt eine höhere Ausschüttung in Höhe von 45 Cent pro Aktie. Dann müsste die Gesellschaft 25,75 Millionen Euro statt gut 20 Millionen Euro auszahlen. Gut 64,5 Prozent der etwa 57 Millionen Aktien sind durch ihre Eigener auf der Hauptversammlung vertreten.

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