Thüringer Forschungspreis geht nach Jena und Weimar

red
| Lesedauer: 2 Minuten
Von links: Peggy Braun, Gabriele Stangl, Stefan Lorkowski, Christine Dawczynski und Claudia Wiazek. Das Team um Stefan Lorkowski von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird 2021 mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet. Sie erforschen “nutriCARD - Mehr wissen. Besser essen. Gesünder leben. Translationale Spitzenforschung und Entwicklung für eine gesündere Bevölkerung“. Dafür arbeiten sie im Kompetenzcluster mit den Universitäten Leipzig und Halle zusammen.

Von links: Peggy Braun, Gabriele Stangl, Stefan Lorkowski, Christine Dawczynski und Claudia Wiazek. Das Team um Stefan Lorkowski von der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird 2021 mit dem Thüringer Forschungspreis ausgezeichnet. Sie erforschen “nutriCARD - Mehr wissen. Besser essen. Gesünder leben. Translationale Spitzenforschung und Entwicklung für eine gesündere Bevölkerung“. Dafür arbeiten sie im Kompetenzcluster mit den Universitäten Leipzig und Halle zusammen.

Foto: Paul-Philipp Braun

Jena/Weimar.  Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergibt Preisgeld von 50.000 Euro an Wissenschaftler der Universitäten in Jena und Weimar.

Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie der Bauhaus-Universität Weimar erhalten den diesjährigen Thüringer Forschungspreis und ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro. „Corona zeigt uns deutlich, wie wichtig exzellente Forschung ist – und das nicht nur in Bezug auf medizinischen Fortschritt. Deshalb ist es gerade in diesen schwierigen Zeiten wichtig, die Leistungen unserer Forschungseinrichtungen und Hochschulen öffentlich zu würdigen“, betonte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee am Mittwoch im Rahmen der virtuellen Preisverleihung.

Das Wissenschaftsministerium investiert in diesem Jahr insgesamt etwa 761 Millionen Euro in die Förderung von Hochschulen (496 Mio. Euro) und außeruniversitären Forschungseinrichtungen (128 Mio. Euro), wissenschaftlichen Projekten (69 Mio. Euro) sowie den Hochschulbau (68 Mio. Euro).

Die neun zum Wettbewerb eingereichten Vorschläge decken ein breites Forschungsspektrum ab: Von Software-Entwicklungen und Photovoltaikmodulen, über Keramik-Zahnimplantate, Quantentechnologie über Forschung zu gesundem Leben bis hin zum Bereich der Mikrobiologie. Aus Ihnen hat die Jury drei Preisträger bestimmt: einen in der Kategorie „Grundlagenforschung“ und zwei in der Kategorie „Angewandte Forschung“.

Vom Wachstum moderner Gesellschaften bis zur gesunden Ernährung

Der Thüringer Forschungspreis in der Kategorie „Grundlagenforschung“ und ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro gehen an Klaus Dörre und Hartmut Rosa von der FSU Jena sowie Stephan Lessenich von der LMU München für ihre Forschungen zum Thema "Postwachstumsgesellschaften".

Ein Forschungspreis in der Kategorie der „Angewandten Forschung“ und ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro gehen an Conrad Völker, Hayder Alsaad, Lia Becher und Amayu Wakoya von der Bauhaus-Universität Weimar für ihre Forschungsarbeit "Optische Schlierenverfahren zur Visualisierung von Raumluftströmungen".

Ein weiterer Preis in der Kategorie „Angewandten Forschung“ und ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro gehen an Stefan Lorkowski und Christiane Dawczynski von der FSU Jena, Gabriele Stangl und Toni Meier von der Uni Halle sowie an Peggy Braun, Tobias Höhn und Claudia Wiacek von der Uni Leipzig für ihre Forschungsarbeit "nutriCARD - Mehr wissen. Besser essen. Gesünder leben".

Über den Thüringer Forschungspreis

Mit dem Thüringer Forschungspreis ehrt der Freistaat seit 1995 einmal im Jahr wissenschaftliche Spitzenleistungen der Thüringer Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Mehr als 240 Forscherinnen und Forscher wurden seitdem geehrt. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus Wissenschaftlern aus ganz Deutschland.