Verein will nachhaltige Beschaffungen fördern

Arnstadt (Ilm-Kreis)  Arnstadt (Ilm-Kreis). Von Arnstadt aus sollen öffentliche Auftraggeber angesprochen werden.

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Von Arnstadt aus sollen öffentliche Auftraggeber angesprochen werden.

Mit der Frage, wie hoch der Anteil von fair und nachhaltig hergestellten Produkten ist, die von öffentlichen Auftraggebern beschafft werden und der traurigen Antwort, dass es im jährlichen Einkaufvolumen von Bund, Ländern und Kommunen nur insgesamt rund 480 Milliarden Euro sind, beschäftigt sich das neue Thüringer Projekt „Thüringer Beschaffungsallianz – fair und nachhaltig“. Durchgeführt wird es vom Verein Zukunftsfähiges Thüringen, der in Arnstadt ansässig ist.

Das Projekt will da ansetzen, wo Hersteller von nachhaltigen und fair gehandelten Produkten Hilfe benötigen. Zu viele Menschen legen keinen Wert darauf, solche Produkte zu kaufen. lautet ein erstes Fazit.

Die öffentlich beauftragten Einkäufer spielten eine große Rolle in Sachen fairer und nachhaltiger Beschaffungskriterien, durch ihre Vorbildfunktion und ihre Marktmacht können wesentliche Impulse ausgelöst werden, um eine ökonomische, ökologische und sozial nachhaltige Entwicklung auszulösen.

Das Projekt will den Kenntnisstand und das Bewusstsein zur fairen und nachhaltigen Beschaffung auf Leitungs- und Handelsebene verbessern. Dadurch soll sich die Zahl des jährlichen Einkaufvolumens fairer und nachhaltiger Produkte deutlich gesteigert werden.

Projektbestandteile sind Öffentlichkeitsarbeit und ein aktiver Austausch von Wissen und Erfahrungen auf Bundesebene und zwischen den Beteiligten. Dazu wird am 26. Oktober in Nordhausen auch der 4. Fachtag „Faire und nachhaltige Beschaffung in Thüringen“ stattfinden.

Kontakt zu den Projektverantwortlichen

Dort stehen auch Termine und weiterführende Hinweise zu dem Projekt.

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