Weg von Bienstädt nach Molschleben eröffnet

Bürgermeister und Kommunalpolitiker pflanzten zwei Sommerlinden, um alter Tradition entsprechend an Gemarkungsgrenze ein Baumtor zu gestalten.

Die Kinder aus der "Villa Sonnenschein" führten vor, dass sich nicht nur Traktoristen über den Weg freuen. Foto: Peter Riecke

Foto: zgt

Nesseaue. Mit Ansprachen, Kulturprogramm, Kaffee, Kuchen, anderen Leckereien und offiziellem Banddurchschnitt wurde am Donnerstag ein weiteres Stück eines drei Meter breit asphaltierten Verbindungsweges freigegeben. Er verläuft von Bienstädt nach Molschleben und wird von Landmaschinen, aber weit mehr von Fahrradfahrern genutzt.

Mit diesem Wegstück, so Arndt Schulz (pl), der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Nesseaue, zur der auch Bienstädt und Molschleben gehören, vollende sich das Thema ländlicher Wegebau für die VG nach 15 Jahren. Er dankte seinem Vorgänger, dem langjährigen VG-Vorsitzenden und heutigen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Kellner, der damals ein regionales Entwicklungskonzept mit initiiert habe und damit sinngemäß den Grundstein legte für ein mit Fahrrädern komfortabel befahrbares Wegenetz, das auch die anderen Gemeinden der VG verbindet. Drei Millionen Euro sind dafür im Laufe der Jahres ausgegeben worden, davon rund 1,9 Millionen Euro Fördermittel. Miteinander zu kooperieren, über separate Interessen hinweg, sei der richtige Weg, betonte Kellner in seiner Erwiderung, da die Kommunen auch erhebliche Eigenanteile aufbringen mussten.

Passend dazu pflanzte er gemeinsam mit Schulz, den Bürgermeistern von Bienstädt und Molschleben, dem 1. Beigeordneten des Landkreises und Mathias Geßner vom Amt für Landgestaltung und Flurneuordnung zwei Sommerlinden, die gemäß alter Tradition an der Gemarkungsgrenze ein Baumtor bilden werden.

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