Auf die 13 aktiven Feuerwehrleute ist Verlass

Münchengosserstädt.  Mit acht Einsätzen bekamen es die Feuerwehrleute in Münchengosserstädt im Vorjahr zu tun. Nun wurde Bilanz im Detail gezogen. – Es sieht gut aus.

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Münchengosserstädt kamen Bad Sulzas Bürgermeister Dirk Schütze und Ordnungsamtsleiter Jörg Hammer ebenso wie die beiden führenden Feuerwehrvertreter Marcel Schmidt und Falko Herrmann.

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Münchengosserstädt kamen Bad Sulzas Bürgermeister Dirk Schütze und Ordnungsamtsleiter Jörg Hammer ebenso wie die beiden führenden Feuerwehrvertreter Marcel Schmidt und Falko Herrmann.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Zu acht Einsätzen rückten die Kameraden der Feuerwehr Münchengosserstädt im vergangenen Jahr aus. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung bilanziert. Dabei dreht es sich um vier Brände, drei technische Hilfeleistungen und eine Einsatzübung. 2018 war hingegen mit drei Einsätzen vergleichsweise ruhig geblieben.

Das Spektrum reichte vom Feldbrand bei Wormstedt über Restlöscharbeiten beim Osterfeuer – wieder hatten Unbelehrbare nachträglich ihr Zeug drauf geschmissen – über Tragehilfe bis zur Ästebeseitigung auf der Landstraße. Mit Blick aufs Osterfeuer wurde übrigens dem Privatmann gedankt, der mit seiner Technik geholfen hatte, die Reste des Osterfeuers auseinander zu ziehen, um besser löschen zu können.

Zu den Alarm-Ausrück-Zeiten konnte Positives verkündet werde. So nannte Wehrleiter Sebastian Zapfe durchschnittliche fünfeinhalb Minuten von der Alarmierung bis zum Start des Einsatzfahrzeuges, was sehr zuversichtlich stimme. Durchschnittlich war man nach acht Minuten am Einsatzort. Auf diese Truppe ist also Verlass. Damit man immer auf dem bestmöglichen Ausbildungsstand ist, wird gelernt und geübt.

In 2019 verwendeten die 13 aktiven Kameraden insgesamt 513 Stunden auf die Ausbildung. 2018 waren es 435 Stunden. Die Männer haben also nochmals eine Schippe draufgepackt. – Und sie wollen sich weiter steigern, die individuellen Fähigkeiten ausbauen. Die Anwesenheit bei den Ausbildungseinheiten lag bei rund 65 Prozent. 40 Stunden muss ein Feuerwehrmann im Jahr erbringen.

In diesem Jahr sollen fünf Kameraden auf die Atemschutzstrecke in Apolda gehen. Am 2. Mai möchte die Münchengosserstädter auch beim Landgemeinde-Ausscheid mit 35 Mannschaften mitmischen, der auf dem Bad Sulzaer Sportplatz ausgetragen wird.

Gecheckt wurde das Feuerwehrfahrzeug inzwischen in Bad Sulza. Alles in Ordnung damit, hob Bad Sulzas Stadtbrandinspektor Falko Herrmann den Daumen. Er sowie Landgemeinde-Bürgermeister Dirk Schütze und Ortsvorsteher Steffen Gemeinhardt dankten den Männern für ihr Engagement in der Wehr. Angeregt wurde, dass die Münchengosserstädter sich bei Gelegenheit mal die Technik in Bad Sulza ansehen.

Steffen Gemeinhardt sagte, dass die Wehr em Ort ein Stück mehr Sicherheit gebe. Zudem stünde die Truppe für Zusammenhalt und sei aus dem Dorfleben nicht wegzudenken.

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