Einnahmen durch Parkgebühren in Apolda rückläufig

Apolda.  Im Vergleich zu 2018 gut 13.000 Euro weniger steckten 2019 in den 24 Parkautomaten der Stadt Apolda. Auch die WC-Nutzung erbrachte weniger.

Eine von drei öffentlichen Toiletten in Apolda befindet sich am Schulplatz. Auch sie wurde in der Vergangenheit bereits beschädigt.

Eine von drei öffentlichen Toiletten in Apolda befindet sich am Schulplatz. Auch sie wurde in der Vergangenheit bereits beschädigt.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Die Stadt Apolda nahm über ihre 24 Parkscheinautomaten im vergangenen Jahr rund 204.000 Euro ein. Das sind rund 13.000 Euro weniger als im Jahre 2018. Inzwischen nutzt die Stadt 26 Automaten, weil zum Jahreswechsel noch zwei im sanierten Martinskirchquartier hinzu kamen.

Seit Einführung der Parkraumbewirtschaftung war das Jahr der Landesgartenschau das einnahmenträchtigste. Seinerzeit kamen immerhin rund 242.000 Euro zusammen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung verwies der Chef des Kommunalservice, Maik Schau, darauf, dass es entgegen manch böswilliger Annahmen vorrangig nicht um Einnahmen für die Stadtkasse gehe, sondern an erster Stelle die Lenkung der Verkehrsströme stünde.

Am meisten genutzt wurden laut Maik Schau die Parkscheinautomaten Brauhof, Am Brückenborn und die in der Bahnhofstraße. Die geringste Auslastung wurde in der Planstraße registriert.

Ebenfalls rückläufig war die Einnahmesituation bei den öffentlichen Toiletten. Diese gibt es in Apolda am Verknüpfungspunkt des öffentlichen Personennahverkehrs Sulzaer Straße ebenso wie am Schulplatz und am Paulinenpark. In den Kassen befanden sich im Jahresverlauf insgesamt 1006,86 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch rund 1800 Euro.

Zu den unter „Toiletten“ verbuchten Einnahmen fallen auch die aus der Camper-Ladestation an der Dreifeldhalle. Während die Toiletten 2018 einen Anteil von 1600 Euro ausmachten und die Camper-Station 200, legte die Camper-Station im Vorjahr etwas zu.

In regelmäßigen Abständen wurden die Toiletten beschädigt, wobei es in der Vergangenheit bereits sieben mal die in der Sulzaer Straße erwischte. Fünf Mal wurde das öffentliche WC am Paulinenpark in Mitleidenschaft gezogen und zwei Mal das am Schulplatz. Insgesamt entstanden Schäden von etwa 8000 Euro. Nicht selten wird weitaus mehr zerstört, als es das bisschen Kleingeld in den Kassen wert ist, auf das es die Vandalen abgesehen haben, weiß Maik Schau.

Auf eine besondere Lösung verfiel man nun angesichts regelmäßiger Zerstörungen am WC Sulzaer Straße. Dort soll die Kassierung für dessen Nutzung – künftig ist dort auch die Verwendung von Fünf-Cent-Stücken möglich – demnächst über einen Parkscheinautomaten möglich sein. Letzte technische Vorbereitungen dafür sollen bis zur vierten Januarwoche erledigt sein. Der Automat sei robuster. So hofft die Stadt, dem Vandalismus zumindest ein wenig Einhalt zu gebieten.

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