Fassungslosigkeit und Zukunftsangst bei Jenaer Wirten

Jena  Viele Besucher, die Montagabend in der Wagnergasse unterwegs waren, bangen mit Restaurant- und Barinhabern. Ab Dienstag dürfen die nicht mehr öffnen.

Unterwegs am Montagabend in der Jenaer Wagnergasse.

Unterwegs am Montagabend in der Jenaer Wagnergasse.

Foto: Jens Henning

Die Stimmung, die Montagabend kurz nach 20 Uhr bei den Inhabern, Mitarbeitern und studentischen Aushilfskräften in den Gaststätten in der Jenaer Kneipenmeile, in der Wagnergasse, herrschte, reichte von Ohnmacht, über Fassungslosigkeit bis hin zu großer Zukunftsangst.

Ab Dienstag dürfen die Gastronomen in Jena nicht mehr ihre Geschäfte und Lokale öffnen. Das ist eine Reaktion der Stadt Jena auf den Corona-Virus.

Unter den Besuchern und Gästen, die Montagabend noch einmal die Gaststätten besuchten, bangen mit den Inhabern mit. Sie hoffen, dass sie nach dem Ende der Sperrzeit, die erst einmal bis zum 19. April festgelegt ist, wieder öffnen können. Einige der Gastronomen, die wir antrafen und die sich äußern wollten, bezweifeln, dass nach dem 20. April wieder Normalität einziehen wird in der Gaststätten-Landschaft in Jena.

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