Gedenkstätte Point Alpha eröffnet neue Dauerausstellung

Rasdorf/Geisa. Die Geschichte des DDR-Grenzregimes und die Zeit der deutschen Teilung sind Themen der Ausstellungen in der Gedenkstätte Point Alpha. Die modernisierte Dauerausstellung in Geisa wird am 26. März mit politischer Prominenz eröffnet.

In diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, und im nächsten Jahr, dem 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung, rechnet Point Alpha mit einem großen Besucheransturm. Archivfoto: Alexander Volkmann

In diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, und im nächsten Jahr, dem 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung, rechnet Point Alpha mit einem großen Besucheransturm. Archivfoto: Alexander Volkmann

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Die Gedenkstätte Point Alpha an der ehemaligen innerdeutschen Grenze öffnet ihre neugestaltete Dauerausstellung am 26. März, 14 Uhr. Die Schau wurde im Haus auf der Grenze in Geisa seit Herbst 2013 für rund 600.000 Euro modernisiert. Die Ausstellung befasst sich mit der Zeit der deutschen Teilung und der Staatsgrenze der DDR im Kalten Krieg.

An der Eröffnung nimmt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, teil. Von der hessischen Landesregierung kommt Staatskanzlei-Chef Axel Wintermeyer, aus Thüringen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (alle CDU). Finanziert werden die 600.000 Euro für die Neugestaltung vom Bund, den Ländern Hessen und Thüringen und der Point Alpha Stiftung. Dem Publikum ist die Ausstellung vom 27. März, 10 Uhr, an zugänglich.

Zehn Jahre nach der Eröffnung der Dauerausstellung in Geisa wurde die Ausstellung an die neuesten didaktischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst, sagte Stiftungsdirektor Volker Bausch. Zudem sei sie umfassend ergänzt und durch den Bau einer Empore räumlich erweitert worden.

Point Alpha will laut Bausch eine der sehenswertesten und modernsten Ausstellungen in Deutschland zu dem Kapitel bieten: "Wir steigen dadurch in eine andere Liga auf und brauchen uns hinter den großen Museen in Deutschland nicht mehr zu verstecken."

Gezeigt wird, wie das DDR-Grenzregime funktionierte und welche Auswirkungen der Kalte Krieg hatte. Ausgehend vom historischen Ort, der Sperrzone in Geisa, werde die Schau die historische Entwicklung der innerdeutschen Grenze auch im weltpolitischen Kontext darstellen.

Jährlich besuchen rund 100.000 Menschen die Gedenkstätte in Rasdorf (Hessen) und Geisa (Thüringen) mit ihren Ausstellungen und Einrichtungen am Original-Schauplatz. Point Alpha ist der Name des ehemaligen US-Militärstützpunkts an der innerdeutschen Grenze.

In diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, und im nächsten Jahr, dem 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung, rechnet Point Alpha mit einem großen Besucheransturm. "Wir werden auch wieder zahlreiche Veranstaltungen anbieten", sagte Bausch.

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