Erfurt. Seit 2003 regelt das Landesgesetz über die Errichtung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau die Erinnerungsarbeit in den ehemaligen KZ. Warum das Gesetz jetzt geändert wird.

Seit 2003 regelt das Thüringer Gesetz über die Errichtung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora die Erinnerungs- und Bildungsarbeit in den ehemaligen NS-Konzentrationslagern. Die Orte der Trauer sollen bewahrt, Verbrechen nicht vergessen und Forschungsergebnisse sowie Dauer- und Wechselausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Stiftungsrat entscheidet mit über Haushalt, Satzungen und Geschäftsordnung sowie deren Änderungen. Bislang setzte der sich zusammen aus Vertretern der für Kunst und Finanzen zuständigen Landesministerien, der Bundesregierung, der Städte Weimar und Nordhausen sowie des Zentralrates der Juden in Deutschland.