Bibliothek und Förderverein Sömmerda initiieren Buchmarkt

Die Sömmerdaer Bibliothek und ihr Förderverein bereiten den zweiten Buchmarkt vor. Im Angebot sind am 29. Januar rund 3000 Titel.

Der erste Markt im Dreyse-Haus am 27. November erfreute sich regen Zuspruchs. Damals wechselten in drei Stunden rund 900 Bücher den Besitzer. Foto: Bärbel Albold

Der erste Markt im Dreyse-Haus am 27. November erfreute sich regen Zuspruchs. Damals wechselten in drei Stunden rund 900 Bücher den Besitzer. Foto: Bärbel Albold

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Sömmerda. Der Anlass war zwar nicht erfreulich, das Ergebnis aber schon. Am 27. November boten die Stadt- und Kreisbibliothek und ihr neu gegründeter "Bibo-Verein" im Lesecafé des Dreyse-Hauses Sömmerda rund 1000 Medien an.

Die Bücher sowie CDs und DVDs stammten aus der Zweigbibliothek in der Neuen Zeit, die zum 1. November geschlossen worden war. Die Stadt gab damals an, dass dies aus Gründen der Kostenreduzierung notwendig ist (TA berichtete).

In den Tagen danach holten sich öffentliche Bibliotheken des Landkreises rund 1400 Bücher. Weitere rund 1000 wechselten an Kindergärten und Grundschulen der Stadt. Übrig blieben rund 60 Prozent des vorherigen Gesamtbestandes.

"Das war nicht etwa der Bodensatz. Die meisten der Medien waren neuwertig - eine große Anzahl Romane, Kinderbücher, Fachliteratur. All das wollten wir zu den Lesern bringen und entschieden uns gemeinsam mit dem Bibo-Verein, einen Büchermarkt zu organisieren", so Roswitha Leischner, Chefin der Bibliothek. Über 100 Besucher nutzten das Angebot.

"Mit dem Ergebnis waren wir schon sehr zufrieden. Auch mit den knapp 500 Euro für die Kasse unseres Hauses." Das Geld gehe aber in den "großen Topf", aus dem dann wieder Veranstaltungen oder Neuanschaffungen bezahlt werden.

Da immer noch 3000 Medien an den Mann bzw. die Frau und das Kind gebracht werden sollen, wird es am 29. Januar einen zweiten Buchmarkt geben. Die Auswahl sei noch immer groß und der Unkostenbetrag von zwei Euro je Exemplar durchaus moderat. "Wir haben keine Lagermöglichkeiten. Also muss alles raus. Am besten zu den Lesern, schlimmstenfalls ins Altpapier", so die Bibo-Leiterin.

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