Gute Wünsche für Sömmerda und ein Konzert zum neuen Jahr

Sömmerda. Bürgermeister Ralph Hauboldt zog beim Neujahrskonzert im Volkshaus Bilanz über 2014 und stellte neue Pläne vor.

Das Orchester "Franz L." begeisterte das Publikum im Saal des Volkshauses mit bekannten Melodien aus Operetten und Musicals. Foto: Peter Hansen

Das Orchester "Franz L." begeisterte das Publikum im Saal des Volkshauses mit bekannten Melodien aus Operetten und Musicals. Foto: Peter Hansen

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Anstehen in Feststimmung war gestern vor dem Sömmerdaer Volkshaus angesagt. Es herrschte Gedränge, um zum Neujahrskonzert der Stadt die Plätze rechtzeitig einzunehmen. Bürger trafen sich, um sich ein gutes neues Jahr zu wünschen. Die Veranstalter hatten bei diesem 19. Neujahrskonzert einen Besucherrekord von 345 Gästen zu verzeichnen.

Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt (Die Linke) hieß mit einem Gläschen Sekt alle willkommen. "Ein Teil der Eintrittsgelder wird", so versprach er, "wieder Vereinen der Stadt zugute kommen. Diesmal werden die Kreisverkehrswacht Sömmerda und der Polizeisportverein mit einem Scheck in Höhe von 1250 Euro bedacht."

Traditionsgemäß hielt Bürgermeister Hauboldt einen kurzen Rückblick darauf, was 2014 die Stadt verändert hat und für Diskussionen sorgte: Da ging es um den Kanal- und Straßenbau an vielen Ecken, vor allem in der Langen Straße. Der erste Teil der Arbeiten sei 2014 abgeschlossen worden, ein zweiter für das neue Jahr geplant.

Zu den größeren Projekten im Straßenbau gehöre auch die Straße zwischen Leubingen und Wenigensömmern, in die 1,1 Millionen Euro investiert wurden. Der zweite Teil nach Griefstedt solle aber erst 2016 folgen.

Für Diskussionen sorgten auch Straßenumbenennungen im Stadtgebiet. Vor allem in den Ortsteilen habe es doppelte Benennungen gegeben, was bei den Rettungsdiensten immer wieder für Verwirrung und Zeitverzug gesorgt hatte. Seit dem 1. Juni 2014 herrsche dazu nun Klarheit.

Zu den erfreulichen Dingen in der Stadt gehöre, so Hauboldt auch die Inbetriebnahme des Fortuna-Brunnens auf dem Markt und die "Allianz Thüringer Becken", bei der sich Sömmerda mit Kindelbrück, Straußfurt und Buttstädt per Unterschrift zusammengetan hat, um gemeinsam Projekte besser stemmen zu können. Hohe Erwartungen hat die Stadt daher auch an die neue Landesregierung, von der man sich mehr Unterstützung für die Kommunen erhofft.

Zu den Vorhaben der Stadt Sömmerda 2015 gehört vor allem die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Lampen, beginnend in Wenigensömmern. Im Rathaus sollen neue Sanitäranlagen gebaut werden, vor allem für die Gäste im Standesamt. Weiter gebaut werde, so Hauboldt, am Kletterparcours im Stadtpark. Und im März wird wahrscheinlich Baubeginn sein für die Neugestaltung des Busbahnhofes.

Nicht fehlen werden 2015 auch wieder im Leben der Stadt zahlreiche Veranstaltungen, vom Sportlerball und der Kulturnacht über das Stadtfest bis zum Weihnachtsmarkt, der jedoch nicht erweitert werden kann. "Leider", bedauerte Hauboldt. Mehr sei einfach nicht zu leisten.

Unter dem Titel "Sektgeister" musizierte anschließend das Orchester "Franz L.". Die elf Musiker des Orchesters und die Gesangssolisten Alenka Genzel und Frank Mattias brachten Melodien aus Operette, Musical und Film dar und überzeugten ihr Publikum mit einem frisch vorgetragenen Reigen bekannter Stücke.

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