Mit über 50 Jahren den Herausforderung bei Gutena in Apolda gestellt

Apolda.  Attraktive Arbeitgeber: Heidrun Schoß lobt die Arbeitsatmosphäre bei der Firma Gutena

IHK Heidrun Schoß, Manfred Geitner, Betriebsstättenleiter, und Dr. Michael Heinemann, Geschäftsführer

IHK Heidrun Schoß, Manfred Geitner, Betriebsstättenleiter, und Dr. Michael Heinemann, Geschäftsführer

Foto: IHK

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Über die „Initiative 50 plus“ bin ich am 1. Dezember 2014 in die Firma Gutena Nahrungsmittel GmbH in Apolda eingetreten. Seitdem bin ich in den Bereichen Bäckerei und Verpackung tätig. Obwohl ich jahrelang in einem anderem Berufszweig tätig gewesen bin, habe ich mich dafür entschieden. Ich war entschlossen mich der Herausforderung „Produktion von Filinchen“ zu stellen und machte mich nach und nach damit vertraut.

Die industrielle Produktion von Lebensmitteln erfolgt über moderne Produktionsanlagen, was technisches Verständnis und konzentriertes Arbeiten erfordert. Wichtig sind Kenntnisse im Umgang mit Rohstoffen, Verpackungsmaterialien und der Hygiene.

Hinzu kommen Schichtbetrieb, Maschinengeräusche und wechselnde klimatische Bedingungen. Mir war bewusst, dass dies nicht so einfach sein wird. Aber das wichtigste war für mich die Arbeitsatmosphäre und die Wertschätzung, die mir meine Kollegen zum Ausdruck brachten. Der respektvolle Umgang untereinander und die Bezahlung nach Tarif sind Anreize, die ich genieße und die mich motivieren, bis nächstes Jahr meine Tätigkeit auszuüben. Damit erreiche ich den gesicherten Übergang in die Rente.

Gutena setzt auf zuverlässige und fleißige Mitarbeiter

Als Betriebsleiter bin ich sehr dankbar, dass wir neben der Stammbelegschaft auch auf solche fleißigen und zuverlässigen Kollegen zurückgreifen können. Die Geschäftsleitung ist bemüht die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsplatzsicherungen so zu gestalten, dass sie für alle Altersgruppen zur Verfügung gestellt werden können.

Da wir im Drei-Schichtbetrieb produzieren, benötigen wir zuverlässige, verantwortungsbewusste und fleißige Mitarbeiter. Für die Geschäftsleitung ist es eine große Freude, immer wieder das Engagement und die Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen zu spüren. Dies kommt auch in der Mitwirkung der Mitarbeiter bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen, wie Landesgartenschau und „900 Jahr- Feier“ der Stadt Apolda und bei Einsätzen auf regionalen Messeveranstaltungen zum Ausdruck.

Die IHK Erfurt rät:

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Region hängt in hohem Maße von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte ab. Bekanntlich werden diese in Thüringen seit Jahren immer weniger. Aufgrund der demografischen Entwicklung gehen zunehmend mehr Beschäftigte altersbedingt in Rente als junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Zahlreiche Studien, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, zeichnen ein düsteres Bild. Bis 2030 dürfte ein Arbeitskräftebedarf von rund 344.000 Personen zu verzeichnen sein.

Es stellt sich die Frage, wie Firmen diesem Trend entgegenwirken können. Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um Fachkräfte auf das Unternehmen aufmerksam zu machen oder das vorhandene Personal an den Betrieb zu binden? In den vergangenen Jahren hat sich die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als probates Mittel immer mehr herauskristallisiert. Dies ist Anlass für die Industrie- und Handelskammer Erfurt und die TLZ, diesem Thema eine Artikelserie zu widmen.
In den nächsten Monaten kommen Beschäftigte zu Wort, die ihren Arbeitgeber attraktiv finden und an Beispielen darstellen, warum das so ist.

Dabei geht es um klassische Maßnahmen, wie eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder die betriebliche Gesundheitsförderung. Ebenso stehen die moderne Unternehmenskultur, innovative Personalpolitik oder das nachhaltige Wirtschaften zum Schutz von Klima und Umwelt im Fokus. Mit einem beherzten Angehen dieses Themas als Chefsache gibt es nur Gewinner.

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