70.000 Euro für Sanierung der Coudray-Kirche Neusiß

Neusiß.  Die Sanierung der Coudray-Kirche in Neusiß wird mit Bundesmitteln unterstützt.

Die Coudray-Kirche Neusiß kann mit Bundesmitteln saniert werden.

Die Coudray-Kirche Neusiß kann mit Bundesmitteln saniert werden.

Foto: Hans-Peter Stadermann

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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am Mittwoch Mittel für 13 bewilligte Projekte des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes freigegeben. Das betrifft auch die Kirchgemeinde Neusiß des Evangelischen Pfarrbereichs Geratal. Die Gemeinde kann mit einer Bundesförderung in Höhe von 70.000 Euro für die Coudray-Kirche rechnen, teilten die Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU) und Marcus Bühl (AfD) mit.

Die Coudray-Kirche ist ein klassizistischer Kirchenbau nach einem Entwurf des Weimarer Hofbaumeisters Coudray. Bei den vorgesehenen denkmalpflegerischen Maßnahmen geht es um Sicherung, Erhaltung und Wiederherstellung der historischen Bausubstanz und klassizistischen Architektur. So wird es vor allem Arbeiten im Dachbereich sowie am Turmschaft geben. Bei einem Besuch in der Gemeinde Neusiß hatten Bürgermeister und Kirchgemeinde dieses Anliegen an Tankred Schipanski herangetragen, der den Förderantrag daraufhin begleitet hat. Seit Jahren fallen Schieferplatten vom Dach der Kirche, dringt Wasser in den Turm sowie das Kirchenschiff ein. Es hinterlässt unschöne Spuren, und auch tragende Hölzer verfaulen. Die Witzmann-Orgel ist bereits saniert worden. Die Kirche wurde am 4. Oktober 1842 eingeweiht.

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