Anregende Runde in der Oberkirche

Arnstadt (Ilmkreis). Zum ersten Mal richtet am Donnerstag der Oberkirchenverein die Veranstaltung "Arnstädter Perspektivenwechsel" aus. Den Auftakt macht eine Lesung der Schriftstellerin und Schauspielerin Renan Demirkan, gefolgt von einer Diskussion mit Thüringer Journalisten, Theologen,

Arnstadt (Ilmkreis). Zum ersten Mal richtet am Donnerstag der Oberkirchenverein die Veranstaltung "Arnstädter Perspektivenwechsel" aus. Den Auftakt macht eine Lesung der Schriftstellerin und Schauspielerin Renan Demirkan, gefolgt von einer Diskussion mit Thüringer Journalisten, Theologen, Politikern und Bürgerrechtlern. Den Höhepunkt bildet ein Lichtspektakel von Cantus Lumen. Musikalisch wird die Veranstaltung von einem Klarinettenduo der Arnstädter Musikschule begleitet.

Im Mittelpunkt steht das Emporenbild von Kain und Abel, das dem ersten "Arnstädter Perspektivenwechsel" Thema und Zündstoff liefert. Denn kaum ein anderes Motiv der Bildkunst steht so eindeutig für Entmenschlichung und Gewalt wie die Erzählung vom biblischen Brudermord. Mitdiskutieren werden Superintendentin Angelika Greim-Harland, die Ausländerbeauftragte Petra Heß, TA-Redakteur Henryk Goldberg, Pfarrer i. R. Mikle Damm und Studentin Juliane Harland.

"Mit Veranstaltungen wie dieser wollen wir der Oberkirche die Rolle wiedergeben, die sie immer hatte. Ein kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt", erläutert Andreas Hirsch, Vorsitzender des Vereins. Los geht es um 19.30 Uhr in der Oberkirche. Der Eintritt ist frei.

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