Evangelische Kirche nutzt neues Archiv in Eisenach

Eisenach. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat am Donnerstag ihr neues Archiv in Eisenach in Besitz genommen. Auf etwa 10.000 Regal-Metern können die Mitarbeiter nun wertvolle Akten, Dokumente und verfilmte Kirchenbücher aus Thüringen aufbewahren.

Im Landeskirchenarchiv besichtigt Landesbischöfin Ilse Junkermann (l-r) am Donnerstag in Eisenach mit Archivleiterin Hannelore Schneider einen Archivraum. Foto: Martin Schutt/dpa

Im Landeskirchenarchiv besichtigt Landesbischöfin Ilse Junkermann (l-r) am Donnerstag in Eisenach mit Archivleiterin Hannelore Schneider einen Archivraum. Foto: Martin Schutt/dpa

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Das älteste Stück stammt den Angaben zufolge aus dem Jahr 1194. Zu dem Archiv gehört auch das einzigartige Evangelische Pfarrhausarchiv, das der Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer endgültig dem Lutherhaus Eisenach übergeben hat. Die kostbarsten Stücke der Sammlung sollen ab 2015 im sanierten Museum ausgestellt werden.

Der Neu- und Umbau auf einem früheren Gelände der DDR-Grenztruppen kostete nach Kirchenangaben rund vier Millionen Euro. Er wurde notwendig, weil durch Fusionen von Kirchengemeinden und Schließungen von Pfarrämtern mehr Platz für Akten geschaffen werden musste. Vorher war das Landesarchiv in der Eisenacher Kreuzkirche untergebracht und hatte lediglich 3,5 Regal-Kilometer zur Verfügung.

Ein Teil der noch aus der NS-Zeit stammenden Kaserne wurde abgerissen, der andere Teil durch einen Neubau ergänzt. Entstanden sind zudem Räume für die Verwaltung, für Film und Foto, für das Bauarchiv und die Archivtechnik. Durch Wärmedämmung und geringe Fensterflächen konnte weitgehend auf Klimatechnik verzichtet werden.

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