13. Ehrenamtsball des Unstrut-Hainich-Kreises in Bad Langensalza.

Feuerwehrleute, Rettungskräfte, Musiker, Sportler 350 jener Bewohner des Unstrut-Hainich-Kreises, die sich unentgeltlich in ihrer Freizeit für das Wohl der Allgemeinheit, für Kultur, Betreuung von Senioren, Nachwuchsarbeit, engagieren, versammelten sich Samstagabend im Kultur- und Kongresszentrum. Wie bereits in zwölf Jahren zuvor waren sie der Einladung von Landrat Harald Zanker (SPD) gefolgt, sich verwöhnen zu lassen, zu tanzen, zu essen und zu trinken, unbeschwert zu feiern.

Das Mandolinenorchester aus Struth spielte am Samstag beim Ball des Ehrenamts im Kultur- und Kongresszenturm Bad Langensalza.  Foto: Josef Ullrich

Das Mandolinenorchester aus Struth spielte am Samstag beim Ball des Ehrenamts im Kultur- und Kongresszenturm Bad Langensalza. Foto: Josef Ullrich

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Bad Langensalza. "Dabei tun Sie das nur stellvertretend für Hunderte, wenn nicht Tausende Ehrenamtliche. Und Sie werden in Zukunft wohl eher noch stärker gebraucht werden, um die Gesellschaft zusammenzuhalten", sagte Zanker. Dank der Unterstützung des Hauptsponsors, der Sparkasse Unstrut-Hainich, erlebten die Anwesenden ein Programm, das für die kulturelle, oft ohne Gage geleistete Vielfalt der Region stand: So sorgten das Struther Mandolinenorchester für die Musik, das Kabarett "Die Kalibris" aus Menteroda für bissigen Witz und die "Spatzen" des Bad Langensalzaer Carneval-Clubs für kindlich-begeisterte Tanzeinlagen.

Für ihr jahrelanges Engagement gesondert geehrt wurden an diesem Abend zwei Damen mit der Ehrenamtscard: Carola Albrecht vom Frauenzentrum Mühlhausen, die unter anderem Feiern für ausländische Kinder organisiert, sowie Diana Floetenmeyer, die als gute Seele hinter, aber auch auf der Bühne des Theaters "3 K" gerade 20-jähriges Jubiläum feiert.

Traditionell machte sich der Landrat, der sein Können als Moderator zeigte, zudem auf die Suche nach den ältesten und jüngsten anwesenden Ehrenamtlern. Fündig wurde er bei Ilse Wollenhaupt (84) aus Thamsbrück, die sich seit Jahren bei Blutspenden um das Wohl der Spender kümmert, und bei Herbert Pelz (81) aus Herbsleben, Gründungsmitglied des Vereins für die Jugendweihe im Kreis.

Stellvertretend für die junge Generation wurden Martina Dorenwendt (30) aus Struth, Vorsitzende des Behinderten- und Seniorenbeirates des Landkreises, sowie Julian Rödiger aus Kammerforst (20) geehrt. Letzterer wurde von seiner Freundin Maria Trümper (18) begleitet, die ihn gewann, bei der ehrenamtlichen Betreuung von Blutspenden zu helfen.

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