200 Kinder in Gehren bei den Waldjugendspielen

Gehren  Tiere und Pflanzen, aber auch Werkzeuge des Waldarbeiters werden erklärt. Fast alle Forstamts-Mitarbeiter sind eingespannt.

Rund 200 Schüler nehmen Mittwoch an den Waldjugendspielen des Forstamtes Gehren teil. Hier ist die Klasse 3 a aus Gehren zu sehen. Sie begleitet als Pate Förster Franko Buttig mit seinen Deutschen Bracken, die bei den Kindern sehr beliebt sind.

Foto: Ralf Ehrlich

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„Wir erarbeiten mit den Kindern, was sie unter Naturschutz verstehen“, so Ralf Götze. Der Ausbilder im Forstlichen Bildungszentrum Gehren betreut eine von zehn Stationen bei den Waldjugendspielen am Mittwochvormittag. An einer Schutzhütte am Fuße des Langen Berges steht ihm Sarah Keller zur Seite. Die Anwärterin zur Forstoberinspektorin sagt, es sei wichtig, dass die Schüler sich das Wissen selbst erarbeiten.

Als Beispiele für die schützenswerten Tiere sind Feuersalamander oder Igel beliebt, je nachdem, was die Kinder eher kennen. Sie sollen herausfinden, was das Tier als Lebensgrundlage braucht oder was seine Feinde sind. An den anderen Stationen, die auf einem fünf Kilometer langen Rundkurs am Langen Berg verteilt sind, geht es auch um Wild und Jagd.

Weitere Themen sind „Pilze bestimmen“, der „Weg des Holzes“ oder „Holz und Waldschutz“. Auch kleine Bäume konnten an einer Station gepflanzt werden.

Nach drei Stunden im Wald beklagen die ersten Schüler nasse Füße - es hatte am Morgen geregnet. „Das Wetter hätte besser sein können“, sagt auch Alexandra Bode. Die Lehrerin aus Gehren lobt die Veranstalter und meint, dass sie immer wieder gern teilnimmt.

Rund 200 Schüler aus zehn dritten Klassen sind gekommen. Die Schüler stammen weitestgehend aus dem Einzugsbereich des Forstamtes Gehren, so Annette Coch. Die Forstamtsmitarbeiterin nennt die Schulstandorte Langewiesen, Gehren und Großbreitenbach im Ilm-Kreis. Hinzu kommen aus dem Kreis Saalfeld-Rudolstadt Königsee, Meuselbach und Sitzendorf.

Annette Coch stellt fest, das die Beteiligung an den Waldjugendspielen im Laufe der Jahre abgenommen hat. Zwar kommen die Schulen immer wieder, aber die Zahl der Schüler nehme ab. Früher seien es bis zu 250 Teilnehmer gewesen, weil die Schulen mehr Schüler hatten. Fast alle Mitarbeiter des Forstamtes sind an diesem Tag eingespannt. Rund 40 seien es, so die Mitarbeiterin weiter.

Die Waldjugendspiele werden in Gehren einmal im Jahr und schon seit über 20 Jahren veranstaltet. „Ich hoffe, die Kinder hatten einen schönen Tag im Wald“, so Annette Coch weiter.

Die nächsten Waldjugendspiele im Raum Ilmenau finden übrigens am 18. und 19. Juni wieder im Wald bei Ilmenau-Roda statt. Veranstalter ist das Forstamt Frauenwald.

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