Erfurt/Jena/Weimar. In Thüringen waren am Montag Zehntausende Menschen auf den Straßen, um gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung zu demonstrieren. In Pößneck hatte die Demo eine neue Qualität.

In Thüringen waren am Montagabend an vielen Orten wieder Menschen auf der Straße, um gegen die Energie-, Russland- und Coronapolitik der Bundesregierung zu protestieren. Insgesamt beteiligten sich laut MDR rund 24.000 Menschen an den Protesten, die größten Demos gab es in Gera und Altenburg mit jeweils mehr als 2000 Teilnehmern.

Erfurt: 780 ziehen vom Anger zum Domplatz

Die Corona-Politik in Bund und Land war einer der Gründe, warum sich 780 Menschen (Polizeiangabe) am Montagabend in Erfurt zu einer Demonstration durch die Innenstadt versammelten. Vom Anger aus führte der Demonstrationszug über den Fischmarkt zum Domplatz und über den Theaterplatz zurück zum Anger.

Hier äußerten die Demonstranten ihre Forderungen an die Politik. Neben der Masken- und Impfpflicht spielen Sorgen vor einer Energiepreisexplosion durch den Ukrainekrieg eine große Rolle bei den demonstrierenden Menschen. Kritisiert wurde auch die Sanktionspolitik der Bundesrepublik und der Europäischen Union. Die Polizei begleitete den Demonstrationszug zu Fuß und im Einsatzwagen und beschränkte ihr Handeln darauf, die Verkehrssicherheit auf den Straßen und im Straßenbahnbereich zu gewährleisten.

780 Menschen protestieren in Erfurt gegen Regierungspolitik

Die Corona-Politik in Bund und Land ist eines der Themen, dass die vielen Teilnehmer der neuerlichen Demonstration am Montagabend durch die Erfurter Innenstadt aufgriffen. 
Die Corona-Politik in Bund und Land ist eines der Themen, dass die vielen Teilnehmer der neuerlichen Demonstration am Montagabend durch die Erfurter Innenstadt aufgriffen.  © Marco Schmidt | Marco Schmidt
Wie schon in den Vorwochen wurde die Masken- und Impfpflicht angesprochen und dagegen protestiert.
Wie schon in den Vorwochen wurde die Masken- und Impfpflicht angesprochen und dagegen protestiert. © Marco Schmidt | Marco Schmidt
Vom Anger führte der Demonstrationszug über Fischmarkt zum Domplatz und über den Theaterplatz zurück zum Anger.
Vom Anger führte der Demonstrationszug über Fischmarkt zum Domplatz und über den Theaterplatz zurück zum Anger.
Hier wurden laut Forderungen aufgelistet.
Hier wurden laut Forderungen aufgelistet.
Auch die Sorgen vor einer Energiepreisexplosion durch den Ukrainekrieg wurden geäußert.
Auch die Sorgen vor einer Energiepreisexplosion durch den Ukrainekrieg wurden geäußert.
Dabei wurde auch Kritik an der Sanktionspolitik der Bundesrepublik und der Europäischen Union geübt.
Dabei wurde auch Kritik an der Sanktionspolitik der Bundesrepublik und der Europäischen Union geübt.
Die Polizei begleitete den Zug mit Einsatzwagen und Beamten zu Fuß.
Die Polizei begleitete den Zug mit Einsatzwagen und Beamten zu Fuß.
Sie beschränkte sich erneut darauf, die Verkehrssicherheit auf Straßen und im Bereich der Straßenbahntrassen zu gewährleisten.
Sie beschränkte sich erneut darauf, die Verkehrssicherheit auf Straßen und im Bereich der Straßenbahntrassen zu gewährleisten.
Demo in Erfurt.
Demo in Erfurt.
Demo in Erfurt.
Demo in Erfurt.
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Keine nennenswerten Zwischenfälle bei Demonstration in Jena

In Jena richteten sich die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen, die kriegerischen Handlungen in der Ukraine und die aktuelle Gas- und Energiepolitik der Bundesregierung. Die zuvor angemeldeten und in den Sozialen Medien verbreiteten Veranstaltungen verliefen nach Polizeiangaben "überwiegend ohne Zwischenfälle". Zu den Teilnehmerzahlen gab es am Abend noch keine offiziellen Angaben.

Mehr als Tausend Demonstranten in Weimar

Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Unter den 1600 Demonstranten (Polizeiangabe) befanden sich zahlreiche Teilnehmer aus dem Weimarer Land, darunter auch Ex-Landrat Hans Helmut Münchberg und Kreistagsmitglied Dirk Geyer (Freie Wähler). Was auf den Schildern, Transparenten und Fahnen der Demonstranten, die vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt zogen, zu lesen war.

Mehr als 1000 Teilnehmer bei Demo in Weimar

Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sahra W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sahra W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sahra W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sahra W.“ oder „Mehr Licht“.
Etwa 1600 Menschen demonstrierten am Montag, 26. September 2022, in der Weimarer Innenstadt gegen die Energie-, die Russland- und die Corona-Politik.
Etwa 1600 Menschen demonstrierten am Montag, 26. September 2022, in der Weimarer Innenstadt gegen die Energie-, die Russland- und die Corona-Politik. © Michael Baar | Michael Baar
Etwa 1600 Menschen demonstrierten am Montag, 26. September 2022, in der Weimarer Innenstadt gegen die Energie-, die Russland- und die Corona-Politik.
Etwa 1600 Menschen demonstrierten am Montag, 26. September 2022, in der Weimarer Innenstadt gegen die Energie-, die Russland- und die Corona-Politik. © Michael Baar | Michael Baar
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“. © Michael Baar | Michael Baar
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“. © Michael Baar | Michael Baar
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“.
Zur Vorwoche etwa verdreifacht hat sich die Zahl der Teilnehmer an der regierungskritischen Demonstration am Montagabend in Weimar. Mit Schildern, Transparenten und Fahnen zogen die Menschen vom Theaterplatz aus durch die Innenstadt. „Das Leben muss bezahlbar bleiben“ war da etwa zu lesen, „Ich steh auf Sarah W.“ oder „Mehr Licht“. © Michael Baar | Michael Baar
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400 Menschen demonstrieren in Kahla gegen Energie-Politik

Etwa 400 Menschen haben in Kahla gegen die Energie-Politik und die Corona-Politik der Bundesregierung sowie die Sanktionen gegen Russland demonstriert. Der Protestzug durch die Innenstadt verlief friedlich.

Hunderte Südharzer demonstrieren in Nordhausen gegen Bundespolitik

Auch in Nordhausen sind am Montagabend Hunderte Menschen auf der Straße gewesen. Sie versammelten sich auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und demonstrierten gegen die Politik der Bundesregierung. Welche Sorgen die Menschen auf die Straße drängte.

Tausende demonstrieren auf Geras Straßen

Die Polizei resümierte nach Ende der Demo in Gera eine „friedliche Veranstaltung“. Es habe keine Zwischenfälle gegeben. Einzig die Zahl der Teilnehmer ist strittig. Nach Angaben von Geraer Polizei und Ordnungsbehörde wird dieser Zeitung auf Nachfrage eine Teilnehmerzahl von 2673 Personen bestätigt. Andere Medien berichten unter Berufung auf die Geraer Polizei allerdings von 4000 Teilnehmern.

Demo in Pößneck erstmals mit Autokorso

Die „Pößnecker Spaziergänge“ haben am Montagabend eine neue Qualität erreicht. Den Fußgängern schloss sich für Außenstehende überraschend ein Autokorso etlicher Handwerker und anderer Unternehmer aus der Region an. Mehr als 100 Autos nahmen daran teil. Insgesamt wurden rund 1000 Teilnehmer zu Fuß und in Fahrzeugen gezählt.

1500 Teilnehmer in Saalfeld unterwegs

Nach etwa 900 Teilnehmern vor einer Woche machten sich an diesem Montagabend rund 1500 Spaziergänger auf den Weg durch die Saalfelder Innenstadt. Neben Deutschland- und Thüringer Fahnen wurden auf der Demo auch russische Fahnen geschwenkt.

24.000 Teilnehmer in ganz Thüringen

Auch in zahlreichen anderen Thüringer Orten gab es große Demonstrationen. Nennenswerte Größen erreichten die Proteste in Leinefelde mit 1500 Personen. Hier waren es in der Vorwochen noch deutlich weniger Menschen. In Sonneberg kamen 1900 Menschen und in Altenburg 2000 Demonstranten zusammen. Durch Pößneck zogen 900 Personen, zusätzlich gab es hier einen Autokorso mit rund 100 Fahrzeugen. Die Teilnehmerzahl in Saalfeld gibt die Polizei ebenfalls mit 1500 Personen an.

Insgesamt gingen am Montagabend in Thüringen rund 24.000 Menschen auf die Straßen. Nach Angaben der Landeseinsatzzentrale gab es „keine größeren Sicherheitsstörungen“.

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