Kollegen sammeln für Brandopfer

Eichsfeld.  Wachstedter Martin Staufenbiel verlor bei einem Brand am 5. Januar sein ganzes Hab und Gut. Mitarbeitern der Eichsfelder Werkstätten spenden 1008 Euro.

Das Haus von Martin Staufenbiel ist nach einem Brand am 5. Januar unbewohnbar. Seine Arbeitskollegen haben im Drei-Königs-Gottesdienst am 7. Januar für ihn gesammelt, um seinen Schicksalsschlag ein wenig zu lindern. Christa Bachmann (links) und Sabine Rinke übergaben die Spende.

Das Haus von Martin Staufenbiel ist nach einem Brand am 5. Januar unbewohnbar. Seine Arbeitskollegen haben im Drei-Königs-Gottesdienst am 7. Januar für ihn gesammelt, um seinen Schicksalsschlag ein wenig zu lindern. Christa Bachmann (links) und Sabine Rinke übergaben die Spende.

Foto: Matthias Werner

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„Die Beschäftigten der Eichsfelder Werkstätten waren wie vom Donner getroffen, als sie von dem fürchterlichen Brand des Hauses in Wachstedt hörten. Das Wohnhaus gehörte einem ihrer Kollegen, Martin Staufenbiel“, berichtet Benno Pickel, Geschäftsführer der Raphael Gesellschaft in Heiligenstadt.

Schnell sei den Angestellten der Eichsfelder Werkstätten laut Benno Pickel klar gewesen, dass geholfen werden muss. Zwei Tage nach der Katastrophe feierte Diakon Martin Knauft aus Anlass des Festes „Heilige Drei Könige“ einen Gottesdienst mit allen Beschäftigten. „Diese Gelegenheit bot sich an, um Spenden für Martin Staufenbiel zu sammeln, der durch den Brand nicht nur sein Dach über dem Kopf, sondern auch sämtliches Hab und Gut verloren hatte“, sagt Benno Pickel.

Möbel und das ganze Bargeld verbrannt

„Sein Leben hat er Rauchmeldern zu verdanken, die ihn nachts aus dem Tiefschlaf rissen und die drohenden Flammen ankündigten. Die Anteilnahme unter den Beschäftigten und Mitarbeitern war so groß, dass bei der Kollekte die stolze Summe von 1008 Euro zusammenkam.“

Christa Bachmann als Vertreterin des Werkstattrates und Sabine Rinke als zuständige Sozialarbeiterin überreichen Martin Staufenbiel die Spende, die er dankbar annahm. Er berichtete, dass neben dem Inventar auch sein ganzes Bargeld verbrannt sei. Da kam die Unterstützung gerade recht. „Er wird sich davon einige Möbel für seine neue Wohnung in Dingelstädt kaufen“, sagt Pickel.

Schaden von rund 250.000 Euro

Am 5. Januar geriet ein Wirtschaftsgebäude in der Wachstedter Feldstraße in Brand. Die Flammen griffen schnell auf das Wohnhaus von Martin Staufenbiel über. Mitarbeiter der Bauaufsicht sperrten das Haus, da das Wohnhaus einsturzgefährdet ist. Laut Polizei entstand ein Schaden von rund 250.000 Euro. Das Wohnhaus ist aufgrund der Schäden unbewohnbar, kann nur noch abgerissen werden.

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