Kommunalservice Apolda ist auf Winter vorbereitet

Apolda.  Genügend Salz und Streumaterial hat der Kommunalservice Apolda parat. Dass der Wintereinbruch rasch erfolgt, hofft dennoch niemand.

Auf den Winterdienst vorbereitet ist der Kommunalservice Apolda. Hier ein Foto der Erfurter Straße aus einem der vorangegangenen Winter.

Auf den Winterdienst vorbereitet ist der Kommunalservice Apolda. Hier ein Foto der Erfurter Straße aus einem der vorangegangenen Winter.

Foto: Patrick Krug

Schnee und Eis können kommen. Zwar hofft auch beim Kommunalservice Apolda (KS) niemand darauf, allerdings sei man gut vorbereitet, sagt Maik Schau. Auf Nachfrage zählte der KS-Chef auf, dass rund 150 Tonnen Streusalz im Silo liegen, wobei ein Teil von 75 Tonnen aus dem Winter 2019/2020 dabei sei. Obendrein lägen etwa 60 Tonnen abgesackt bereit. Über einen Teller, der am Winterdienstfahrzeug befestigt ist, werden Feststoffsalz und Sole zusammen- und dann auf die Straße aufgebracht. Ebenfalls noch aus dem Vorjahr zur Verfügung habe man etwa 100 Tonnen Blähschiefer, etwa zur Abstumpfung der Wege. Vorerst reiche das aus, über einen Zukauf werde je nach Entwicklung entschieden, so Schau.

Setzt der Winter ein, verfahren die Mitarbeiter des Kommunalservice nach einem festen Tourenplan. Je nach Priorität fallen alle wichtigen Straßen unter Stufe 1. Unter anderem werden dann vorrangig bedient: Kreisstraßen, wichtige Straßen in der Stadt und in den Ortsteilen, Bushaltestellen, Bundesstraßen von Ortseingang bis Ortseingang und so fort. Haben die beiden großen Fahrzeuge – ein Unimog und ein Lkw die Stufe-1-Bereiche abgearbeitet, widmen sich deren Fahrer dem Bereich Stufe 2 – also den größeren Stadtstraßen ohne Buslinien, den Erschließungsstraßen.

Für die Ortsteile und Kleinstraßen stehen zwei Multicar samt Schiebeschilde und Feuchtsalzstreuer zur Verfügung, die sich jeweils um die Straßen in Apolda-Nordost sowie Apolda Süd-West kümmern. Die Fahrzeuge seien präpariert, sprich einsatzbereit, so Maik Schau. Bei Bedarf sind im Winterdienst zehn Leute pro Schicht im Einsatz.

Bei den Fußwegen in Apolda Nord beispielsweise erhält die Stadt beim Räumen Unterstützung durch die Firma Fröhlich.

Mit Blick auf die Erfahrungen aus vergangenen Jahren bitte die Kommunalservice die Bürger, den Schnee, den diese von den Wegen räumen, auf den Bordsteinen abzulegen und nicht auf die Straße zu werfen, nachdem das Räum- und Streufahrzeug durch ist. So soll verhindert werden, dass der Effekt des zügigen Auftauens der Straße unterbrochen wird, indem Gehwegschnee darauf geschmissen und festgefahren wird.

Ansonsten gilt die Räum- und Streupflicht der Bürger gemäß der Straßenreinigungssatzung; darin besonders die Paragrafen 9 und 10. – Salz beispielsweise hat auf Gehwegen nichts verloren.