Milchzahn-Express fährt zur Landesgartenschau

Großobringen  Großobringer Praxis-Team will am Freitag in Schmalkalden Kinder und Jugendliche für die regelmäßige Zahnpflege sensibilisieren

Der Großobringer Milchzahn-Express der Praxis Enseleit parkt am Freitag dieser Woche auf der Landesgartenschau in Schmalkalden. Foto: privat

Der Großobringer Milchzahn-Express der Praxis Enseleit parkt am Freitag dieser Woche auf der Landesgartenschau in Schmalkalden. Foto: privat

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Die Großobringer Zahnarzt-Praxis von Marion Enseleit bleibt an diesem Freitag geschlossen. In prophylaktischer Mission ist das gesamte Praxis-Team, immerhin zwölf Frauen und ein junger Mann, dann außer Haus unterwegs: zur Thüringer Landesgartenschau nach Schmalkalden.

Die Landes-Zahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung werben zum bundesweiten Tag der Zahngesundheit in Südthüringen in eigener Sache. Insbesondere den Nachwuchs wollen sie dabei für die richtige, regelmäßige Pflege von Zähnen und Mundraum sensibilisieren. Denn nach wie vor sieht es die Kammer als problematisch, Kinder und Jugendliche mit diesem Thema überhaupt zu erreichen.

Dabei helfen soll die Großobringer Praxis und deren Milchzahn-Express. Denn mit diesem macht Marion Enseleit am Freitag auf der Landesgartenschau Station. Vor zwei Jahren hatte Familie Enseleit den gebrauchten amerikanische Krankenwagen bei einem Händler in der Nähe von Gotha erworben, sein Innenleben umgebaut und die Karosserie neu lackiert.

Vor einem Jahr, ebenfalls zum Tag der Zahngesundheit, brachen die Großobringer Zahnfeen mit ihrem Express zur Jungfernfahrt auf, um Kindereinrichtungen zu besuchen – nicht mit dem Bohrer, sondern mit Kostümen, Geschichten und Nähe, um den Knirpsen die Scheu vorm Zahnarzt zu nehmen.

Dieses Konzept soll nun auch in Schmalkalden wirken. Rund 700 Grundschüler sind dort für den Vormittag angemeldet, um sich den Milchzahn-Express anzuschauen. Neben den drei Zahnärztinnen der Praxis wird auch die Zahnfee wieder mit an Bord sein – mit ihren Helferinnen, die diesmal als Früchtchen und Gemüse daherkommen.

„Wenn sie könnte, würde Dr. Marion Enseleit mit einer Rakete oder einem Hubschrauber vor Kindergärten und Schulen landen“, meinte der Präsident der Landes-Zahnärztekammer, Dr. Christian Junge. „Der Milchzahn-Express zeigt, welche außergewöhnlichen Wege wir Thüringer Zahnärzte gehen, um vor allem der jungen Generation die Freude an einem schönen Lächeln nahezubringen.“

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