Wohnungsunternehmen schafft 52 zusätzliche Parkflächen in Nordhausen

Nordhausen.  Im Rahmen einer Bürgerversammlung informiert die Städtische Wohnungsbaugesellschaft Nordhausen Mieter über Details zum Parkhaus-Bau Am Petersberg.

Rund 40 Anwohner kamen am Montagabend zur Bürgerversammlung ins Bürgerhaus, zu der die Städtische Wohnungsbaugesellschaft eingeladen hatte. 

Rund 40 Anwohner kamen am Montagabend zur Bürgerversammlung ins Bürgerhaus, zu der die Städtische Wohnungsbaugesellschaft eingeladen hatte. 

Foto: Doreen Hotzan

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Entwürfe sind vielversprechend. Diese Meinung teilt ein Großteil der Anwohner, die am Montagabend auf Einladung der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) zur Bürgerversammlung in den Ratssaal des Bürgerhauses gekommen sind. Dort lauschen sie gespannt den Ausführungen von Laszlo Novotny vom Erfurter Planungsbüro pws Architekten, der ihnen einen Überblick über den aktuellen Planungsstand für den Neubau des geplanten Parkhauses in der Nordhäuser Innenstadt gibt.

Dieses soll in offener Bauweise auf der Fläche in der Straße Am Petersberg zwischen dem Café Central und den dortigen SWG-Wohnblöcken errichtet werden. „Es wird eine zweigeschossige Anlage, die über zwei Zufahrten befahren werden kann“, so der Planer. So werde das Parkdeck sowohl von der Weberstraße aus, als auch von der Töpferstraße zugänglich sein. Laszlo Novotny weist die Anwohner in diesem Zusammenhang auch auf eine Besonderheit hin, die beim Bau berücksichtigt wird: „Die Töpferstraße liegt etwas höher als die Weberstraße. Diejenigen, die von der Weberstraße in das Parkhaus fahren wollen, fahren eine leichte Steigung nach oben.“ Die Sorgen der Mieter, dass das Parkdeck zu dicht an den Wohnblöcken steht, kann der Planer zerstreuen. „Der Mindestabstand zwischen zwei Gebäuden beträgt drei Meter und der wird eingehalten“, versichert Laszlo Novotny.

Gebühr sorgt für Unmut

Mit dem Bau reagiert die SWG auf den Bedarf nach Parkplätzen in der Innenstadt – und das nicht nur für die Mieter, so SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan. So entstehen auf den zwei Ebenen jeweils 52 Stellplätze. Die untere Etage, die teilweise unter der Erde liegen wird, ist für die Mieter vorbehalten, während das obere Deck öffentliche Parkmöglichkeiten bietet. Irritiert reagieren einige Anwohner nur auf den Preis, den die SWG für einen Stellplatz anvisiert. Inge Klaan spricht von einer monatlichen Gebühr von „um die 50 Euro“. Rechtfertigen tut sie diese Summe mit den Baukosten, wirbt um Verständnis. „Unter dieser Summe können wir keine innerstädtischen Parkplätze mehr anbieten“, verdeutlicht sie.

Wann genau der Startschuss für den Bau fällt, kann Inge Klaan am Montagabend nicht konkret sagen. „Wir befinden uns derzeit noch in der Detailplanung“, sagt sie. Das Bauantragsverfahren bei der Stadt laufe bereits. „Aber wir haben noch keine Baugenehmigung. Darauf warten wir aber täglich“, erläutert die SWG-Chefin. Ihr schwebt vor, dass im Frühjahr 2020 mit dem Bau begonnen werden und dieser Ende des Jahres abgeschlossen werden kann.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.